Der Beitrag Gute Beratung notwendig für Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Die meisten Systeme, die vorgestellt und diskutiert werden sind für die eigene Montage gedacht und damit auch praktischerweise auch in Mietwohnungen einsetzbar. Diese sind auch noch günstiger und man versteht in der Regel eher wie sie arbeiten und was sie alles können. Die vom Handwerker eingebauten Systeme sind hingegen hochwertiger und man muss sich nicht um die Einrichtung selbst kümmern. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile.

Für Fachhandwerker und Händler ist beides eine große Chance. Wenn sie sich intensiv mit der Thematik auseinander setzen und die Kunden gut beraten können, verspricht dieses Feld für die Zukunft mit Sicherheit gute Umsätze. Der Bedarf an Beratungen ist mit Sicherheit groß in diesem weiten Feld der Smart Home Technologien.
Immerhin würden zwei Drittel der Deutschen (61 %) von vornherein einem Fachmann Beratung und Einbau überlassen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von COQON.
Interessant ist auch, dass jeder Vierte (23 %) bereit ist, mehr als 2.000 Euro für den Smart Home Ausbau zu investieren — auch dieser Fakt dürfte für den Fachhandwerker und den möglichen Umsatz von Bedeutung sein. Annähernd zwei von drei Befragten (63 %) würden einen deutschen Anbieter bevorzugen.
Die große Vielfalt der Technologien und Anbieter am Markt stellt viele Interessanten an einer Vernetzung der Wohnung vor eine große Aufgabe. Soll es ein System sein oder reichen einzelne Anwendungen in der Vernetzung?
Wer seine Kunden gut beraten kann, passend zu den jeweiligen Wünschen, wird diesen großen Markt der Zukunft sicher erschließen können. Egal ob es der stationäre Einzelhandel ist, der Online-Shop, wie die neue Plattform tink, oder der Fachhandwerker vor Ort. Wichtig ist es eine kompetente und herstellerübergreifende Beratung anbieten zu können.
Nach der genannten Umfrage wollen fast drei Viertel der Deutschen (74 %) gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben. Sie legen dabei besonders hohen Wert auf die Aspekte „Erhöhung der Sicherheit‘‘, „Energieersparnis‘‘ und „Komfortsteigerung‘‘. Das zeigt wie hoch das Potential ist, aber der Verkauf alleine wird sicher nicht ausreichen.
Was meint Ihr zur Bedeutung der Beratung im Smart Home Markt?
Der Beitrag Gute Beratung notwendig für Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Ist die EEBus Initiative auf dem Weg zum Smart Home Standard? erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Ein anderes Bündnis wächst an und möchte zum internationalen Smart-Home Standard werden. Bereits 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können Produkte für den EEBus-Standard vorzeigen. Gezeigt wurden diese Anwendungen im Rahmen des ersten Plugfestes der EEBus Initiative im VDE-Institut in Offenbach.
„Die guten Ergebnisse bei der Vernetzung so vieler Teilnehmer unter realistischen Bedingungen zeigt, dass das zugrundeliegende EEBus-Konzept erneut seine Praxis-Tauglichkeit und Effektivität unter Beweis gestellt hat“, sagt Peter Kellendonk. Vorsitzender der EEBus Initiative. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum internationalen Standard im Bereich Smart Home und Smart Grid.“
Beteiligt an der umfassenden Vernetzungs-Präsentation waren:
Die Prüfingenieure des VDE-Instituts konnten die Interoperabilität der Geräte aller Teilnehmer mit Hilfe des neuen VDE-Testsystems verifizieren. Dieses Vorgehen gibt Kunden und Vernetzungs-Partnern die Sicherheit, dass der Informationsaustausch bei den für den Markteintritt vorgesehenen Produkten auch im Anwendungsalltag funktioniert. Nur
wenn man dies unter für allen gleichen Bedingungen und beim konkreten Zusammenspiel der späteren Seriengeräte geprüft habe, ist eine reibungslose Kommunikation möglich.
Peter Kellendonk freute sich bei der Analyse des Plugfestes vor allem über die erfolgreiche Integration internationaler Unternehmen wie Intel, Worldline oder Murata.
„Die weltweite Einigung bei der Vernetzungstechnik ist unser Grundprinzip und Voraussetzung für eine für eine unbeschränkte Interoperabilität.“
Nur so sei es möglich, Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz allgemein zu steigern Auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit gibt es parallel zu dem durchgeführten Plugfest weitere entscheidende Fortschritte. So wurde Mitte März auf der CeBIT eine strategische Kooperation zwischen der EEBus Initiative e.V. (EEBus e.V.) und dem Open Interconnect Consortium (OIC) verabredet. Mitglied bei OIC sind zahlreiche Weltmarktführer wie Acer, Cisco, Dell, GE, Honeywell, Intel, Lenovo, Samsung und Siemens. Beide Initiativen verabredeten, gemeinsam eine weltweite Interoperabilität elektronischer Geräte zu schaffen.
Ende 2014 hatte sich die EEBus Initiative auch mit den beiden anderen führenden europäischen Smart Energy/ Smart Home Initiativen AGORA sowie Energy@home auf ein solches Vorgehen verständigt. Mit einem Schlag potenziert sich dank der weltweiten Kooperationen die Zahl der möglichen Anwendungen. Die elektronischen Geräte sind beliebig kombinierbar. Den Alltag durch benutzerfreundliche und umfangreiche Funktionalitäten einfacher und komfortabler zu gestalten ist ein wesentlicher Vorteil dieser Interoperabilität.
Darüber hinaus ermöglicht eine umfassende Konnektivität den Nutzern, eine aktive Rolle auf dem Energiemarkt einzunehmen, bedingt durch eine Effizienzsteigerung beim Einsatz erneuerbarer Energien, Das bringt sowohl Vorteile für die Umwelt – durch die Senkung der CO2 Emissionen – als auch für den Verbraucher, durch verringerte Energiekosten.
Für mich sind die Internationalisierung und die Interoperabilität die entscheidenden Aspekte. Denn nur wenn die Geräte und Anwendungen auch mit vielen weiteren Geräten und Systemen kommunizieren können, besteht die Chance auf einen Standard im Smart-Home Sektor.
Der Beitrag Ist die EEBus Initiative auf dem Weg zum Smart Home Standard? erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Mieter und Eigenheimbesitzer interessieren sich für ein Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Richtig, Smart Home ist nicht nur im Eigenheim interessant, auch für Mieter ist das Thema von Bedeutung:
Unter den Smart Home-Interessenten befinden sich tatsächlich ebenso viele Mieter wie Eigentümer: Insgesamt 52 % der befragten Smart Home-Interessierten leben in einer Mietwohnung bzw. einem gemieteten Haus – 48 % besitzen eine eigene Wohnung bzw. ein eigenes Haus.

Welches Interesse haben die Kunden von Smart Home Produkten und Systemen? Dieser Frage bin ich hier schon häufiger nachgegangen und sie war auch wieder Thema im aktuellen W3B-Report Smart Home. Erstmals wurde bei der Befragung zwischen Mietern und Eigenheimbesitzern unterschieden, die Interessen liegen auch deutlich anders.
Bei den Haus- und Wohnungsbesitzern steht das Thema Sicherheit als Nummer 1 auf der Liste:
Rund drei Viertel der smart home-interessierten Wohneigentümer geben »Mein Haus, meine Wohnung sicherer machen« als Grund für den Einsatz von Smart Home-Technologien an. Erst mit gut 15 Prozentpunkten Abstand folgen Nutzungsmotive wie Bequemlichkeit sowie das Geld- und Energiesparen.
Bei Mietern hingegen geht es eher um Einsparung von Kosten:
Ihr Nutzungsmotiv-Ranking wird angeführt von »Energieverbrauch meines Haushalts reduzieren« mit 65 % sowie »Geld sparen« mit 64 %.

Damit haben beide Gruppe auch unterschiedliche Interessen an konkreten Produktgruppen.
Eigentümer wollen vor allem ihre Wohnung oder das Haus aus der Ferne überwachen und kontrollieren. Dazu interessieren sie sich für Alarm- und Sicherheitsanlagen ebenso wie für Rauchmelder, Heizungen sowie den Energieverbrauch (je über 70 % der Nennungen).
Bei den Mietern steht der Energieverbrauch im Fokus des Interesses (mehr dazu morgen bei energynet.de).
Je über drei Viertel der Befragten würden diesen gern via Internet aufzeichnen und überwachen bzw. internetgestützt optimieren.
Der W3B Report »Smart Home – Connected Home« dokumentiert das beachtliche Interesse von Eigenheimbesitzern wie auch Mietern an der Vernetzung von Haustechnik und -geräten. Er zeigt aber auch, dass Nutzungsmotive, relevante Einsatzbereiche, Vorbehalte sowie als kompetent wahrgenommene Anbieter je nach Zielgruppe sehr unterschiedlich ausfallen. Das gilt für Mieter und Wohneigentümer ebenso wie für Personen unterschiedlicher Alters- und Einkommensklassen und Konsumeinstellungen.
Diese Ergebnisse stammen aus dem W3B Report „Smart Home – Connected Home“, mit der sich Zielgruppen und Themen für Ihre Anforderungen passend analysieren lassen.
Der Beitrag Mieter und Eigenheimbesitzer interessieren sich für ein Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Nutzer erwarten vom Smart Home mehr Sicherheit und mehr Komfort erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Den Studienergebnissen zufolge hat das »Smart Home« für weite Nutzerkreise die Schwelle von der Vision zur Wirklichkeit bereits überschritten – gleichzeitig können bzw. wollen manche Zielgruppen mit diesem Thema noch gar nichts anfangen.
Besonders großes Interesse besteht in der Internet-Nutzerschaft daran, elektronische Geräte im Haushalt (z. B. Fernseher, DVD-Player, Waschmaschinen) mit dem Internet zu vernetzen: 58 % der befragten Online-Nutzer gaben an, dass sie Technologien dieser Art gern einsetzen möchten oder sogar bereits aktiv nutzen. Knapp jeder fünfte Befragte hat schlichtweg kein Interesse daran; in etwa ebenso viele geben an, dass die Nutzung für sie »grundsätzlich nicht in Frage kommt«.
Auch der Anteil der Interessenten an vernetzter Wohnungs- bzw. Haustechnik (z. B. Heizungs-, Lüftungs-, Alarmanlagen, Beleuchtung) ist mit knapp 50 % durchaus beachtlich. Allerdings fällt hier der Anteil der Ablehner größer aus – er liegt bei gut 25 %.
Als besonders affin für Smart Home-Technologien erweisen sich typische „Early Adopter“: junge, männliche, technikaffine, trendorientierte Zielgruppen, die bereits sehr gut mit Gadgets wie Smartphones, Tablets & Co. ausgestattet sind. In dieser Gruppe befinden sich besonders viele bereits aktive Smart Home-User.
Das Profil der heutigen Smart Home-Interessenten dagegen weicht in zentralen demographischen Merkmalen nicht wesentlich vom Internet-Durchschnitt ab – ein Hinweis darauf, dass der Weg zum Massenmarkt bereits geebnet wurde. Dabei fällt – je nach Technologie – das Interessenten-Profil unterschiedlich aus: Während z. B. Frauen und Männer gleichermaßen an der Online-Fernsteuerung der Waschmaschine sowie an der Internet-Überwachung und -Fütterung von Haustieren interessiert sind, ist die Online-Steuerung von Heizungs- oder Lüftungsanlagen eher »Männersache«.
Der W3B Report zeigt zudem, dass die Smart Home-Affinität keineswegs auf Haus- und Wohnungsbesitzer begrenzt ist: An der Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs zeigen z. B. Mieter größeres Interesse als Bewohner von Eigenheimen.

Wenn es um die Online-Vernetzung elektronischer Geräte geht, so ist aus Nutzersicht vor allem die Kameraüberwachung von Wohnung/Zimmern sowie die Fernsteuerung des TV-Geräts via Internet attraktiv. Auf breites Interesse stoßen zudem die Verwaltung des heimischen Kühlschranks (z. B. die automatische Nachbestellung von Kühlschrankinhalten) sowie das internet-gesteuerte Gießen von Zimmerpflanzen und das An-/Ausschalten der Waschmaschine.
Ein vorrangiges Nutzungsmotiv ist es dabei, die „Dinge einfacher, bequemer zu machen“: ca. zwei Drittel der Befragten nannten dies als wichtigen Aspekt. Die Kostenkontrolle bzw. Kosteneinsparungen spielen mit im Vergleich dazu mit 16 % der Nennungen nur eine untergeordnete Rolle.
Im Bereich der vernetzten Haustechnik bestehen die größten Interessentenpotentiale bei der Online-Fernsteuerung der heimischen Heizungsanlage sowie der Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs. Auch die Internet-Überwachung von Alarmanlagen und Rauchmeldern stehen hoch im Kurs.
Der am häufigsten genannte Beweggrund für die Nutzung von Connected Home-Technologien dieser Art ist es, das Haus bzw. die Wohnung sicherer zu machen. Auf Platz zwei und drei folgen die Reduzierung der Energiekosten sowie die Möglichkeit, dadurch Geld zu sparen.

Ungeachtet des großen Nutzer- und Interessentenpotentials stehen weite Nutzerkreise dem Thema „Connected Home“ noch desinteressiert oder sogar ablehnend gegenüber. Vor allem Frauen und Nutzer der Generation 50 plus zeigen sich kritisch.
Die größte Befürchtung der Smart Home-Ablehner: Die drohende Technikabhängigkeit. 44 % der Personen, die an Connected Home nicht interessiert sind, vermuten, dass man dadurch „zu abhängig von der Technik“ würde. Auch Datensicherheitsbedenken werden von vielen angeführt (37 %).
Das größte Vertrauen der (potentiellen) Käufer genießen die Smart Home-Hersteller selbst: Deutlich über die Hälfte der Befragten würde sich im Falle einer Anschaffung vorzugsweise direkt an die Hersteller dieser Geräte/Technologien wenden bzw. bei diesen kaufen. Andere Anbieter (z. B. Heizungs-/Klima-/Elektroinstallateure oder Fachhändler) werden hingegen von maximal jedem dritten Befragten als besonders kompetent eingestuft.
Dass die neuen Technologien des „Internet der Dinge“ das private Wohnen und Leben der Zukunft maßgeblich verändern werden, steht außer Frage. Der Erfolg der einzelnen Smart Home-Technologien und -Anbieter wird dabei ganz entscheidend von der Akzeptanz und dem wahrgenommenen Nutzen der relevanten Zielgruppen abhängen. „In der zukünftig immer stärker digital vernetzten Welt kommt es für Smart Home-Anbieter darauf an, die Bedürfnisse der Kunden zu kennen und optimal zu bedienen“, betont Holger Maaß: „Mit der steigenden Menge und Vielfalt „smarter Technologien“ werden auch Einstellungen und Anforderungen der Nutzer immer vielschichtiger“.
Der komplette W3B-Report kann direkt bei Fittkau & Maaß kostenpflichtig bestellt werden.
Der Beitrag Nutzer erwarten vom Smart Home mehr Sicherheit und mehr Komfort erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Nest wirbt um Vertrauen bei Kunden in Europa erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Zur IFA 2014 hatte ich die Gelegenheit mehr Einblicke in dieses Unternehmen zu bekommen, das für den gesamten Smart Home Markt eine große Bedeutung hat. Matt Rogers, einer der beiden Gründer, hielt eine Keynote-Rede am 06.09. im neuen CityCube der Berliner Messe.
Für mich waren besonders die Einblicke in die Gründungs-Geschichte und in die Philosophie des Unternehmens interessant. Das intelligente Thermostat fehlte noch für das Ökohaus von Mit-Gründer Tony Fadell. So machte Matt Rogers den Vorschlag dieses selbst zu entwickeln und zu verkaufen.

Mit der Übernahme durch Google vier Jahre später kam die Sorge auf, dass Google die Daten der Nutzer möchte. Nach den Nutzungsgewohnheiten im Internet und unterwegs fehlte noch der Einblick in unsere privaten Wohnräume. Will Google jetzt auch wissen, wie wir uns zuhause verhalten und vielleicht passende Werbung auf dem Thermostat einblenden?
Mit dem Marktstart in Europa, der zuerst in Frankreich, Irland, Belgien und in den Niederlanden beginnt, braucht Nest mehr Vertrauen bei den Menschen, um erfolgreich zu sein.

So habe ich die Keynote als Werbung für mehr Vertrauen verstanden. Matt Rogers hat in seiner Rede mehrfach betont, wie wichtig Vertrauen ist. Nest-Produkte sind zu Gast in dem Haus der Kunden und sollten sich entsprechend respektvoll verhalten. Das Haus der Kunden soll mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie das eigene Haus. Die Produkte müssen als Gast im Haus das Vertrauen der Gastgeber verdienen, so wie es sich neue Nachbarn verdienen müssen.
Zur Frage der Daten sagte er ganz klar, die Daten werden nicht verkauft. Datensicherheit ist wichtig bei Nest und die Kunden sollen die Kontrolle behalten dürfen. Wer dem immer noch nicht traut, aber Nest-Produkte nutzen möchte, kann diese ohne Anbindung an das Netz verwenden. Dabei muss man aber auch auf einige Funktionen verzichten. Die Daten werden von Nest vor allem dazu genutzt die Produkte zu verbessern, und um beim Rauchmelder als Beispiel die Anzahl der Fehlalarme zu verringern.
„Wir behandeln ihren Haushalt so wie wir unseren behandeln würden“, sagte Matt Rogers, Mitbegründer und Vice President of Engineering der Nest Labs.
Von Nest wird man sicher noch weitere Produkte erwarten können, ich bin gespannt was noch alles kommt und wie Nest das Smarthome an sich betrachtet. Bekannt wurde nur, dass man gemeinsam mit Partnern, wie Mercedes-Benz und dem Hausgeräte-Hersteller Whirlpool, an weiteren Vernetzungsmöglichkeiten arbeitet.
Der Beitrag Nest wirbt um Vertrauen bei Kunden in Europa erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Induktionsfeld als Schaltzentrale im Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Es gibt also einige Gründe, auch während des Kochens, sein Smartphone oder Tablet in die Hand zu nehmen.

Das ist den Entwicklern und Forschern bei Bauknecht auch aufgefallen. Sie haben auch festgestellt, dass die Küche immer mehr zum Lebensmittelpunkt wird. Im Alltag wollen wir ein gesundes Essen kochen nach der Arbeit und mit Freunden halten wir uns heute auch sehr viel in der Küche auf.
Aus diesen Gründen hat Bauknecht eine interessantes Konzept erstellt und zeigt es auf der IFA 2014. Das Induktionskochfeld wird zu einer Art Schaltzentrale und kann fast alles,was man beim Kochen nebenbei mit Smartphone oder Tablet erledigen möchte.
Das Feld an sich ist schon intelligent und erkennt, wo die Töpfe stehen. Am Rande ist aber Platz, um sich das Rezept anzusehen, die Musik auszuwählen, Nachrichten zu schreiben, Termine zu verwalten, zu telefonieren und vieles weiteres.
Hat ein größeres Kochfeld mit diesen Funktionen eine Zukunft? Wie teuer wird es?
Das kann ich nicht beantworten, finde die Idee aber sehr interessant. Allerdings wird es wohl eher ein Produkt für den Premium-Markt als für den Massenmarkt durch die Größe und sicher hohen Preis.
Der Beitrag Induktionsfeld als Schaltzentrale im Smart Home erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Doppelinterview zum Smarthome-Markt mit Qivicon und GreenPocket erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>In diesem Jahr ist das Thema Smarthome immer mehr von Bedeutung. Es gibt immer mehr Produkte auf dem Markt und einige große Unternehmen aus dem IT-Bereich steigen in diesen Zukunftsmarkt ein.
Was bedeutet das für den deutschen Markt? Wird der Boom jetzt richtig losgehen? Welchen Einfluss haben die großen Player auf dem Markt und auf deutsche Anbieter?
Ich hatte die Gelegenheit zwei namhafte Unternehmen in Deutschland dazu zu befragen, zum einen den CEO des Smarthome-Software Spezialisten GreenPocket GmbH, Dr. Thomas Goette und zum anderen den Leiter des Markekting-Teams für Qivicon bei der Deutsche Telekom, Thomas Knops. GreenPocket ist einer der führenden Software-Unternehmen im Bereich Smarthome und Developer Partner der QIVICON-Plattform,
Ich hatte mich auf jeweils drei Fragen beschränkt, durch die ausführlichen Antworten ist dieser Beitrag dennoch sehr lang geworden.
Andreas Kühl/ intelligentesheim.de: Produkte wie von Nest oder Honeywell profitieren vor allem vom ansprechenden Design. Andere Anbieter setzen auf ansprechende Apps, um mit Usability zu punkten. Werden Design und Usability von Smart Home-Anwendungen zu wesentlichen Erfolgsfaktoren, vor dem eigentlichen Nutzen?

Dr. Thomas Goette, GreenPocket GmbH: Der eigentliche Nutzen wird beim Smart Home immer im Vordergrund stehen. Die Vielzahl der Anwendungsfälle macht ja gerade den Reiz der Heimautomatisierung aus. Jeder Anwender kann selbst entscheiden, welchen Schwerpunkt sein persönliches Smarthome haben soll – ob Energiesparen, Komfort, Sicherheit oder gleich alles zusammen. Das Design und die Usability sind davon nicht zu trennen. Denn schließlich möchte der Anwender sein Zuhause einfach und mobil über das Smartphone oder Tablet steuern können. Dies gelingt nur mit einer Software, die die technische Komplexität des Smarthome auf ein Minimum reduziert. Der Anwender möchte eine Oberfläche haben, die genauso ansprechend und intuitiv zu bedienenden ist, wie er es von anderen Internetanwendungen gewohnt ist.
Für den normalen Anwender ist das Smart Home kein großes Thema. Gehören neben dem praktischen Nutzen die einfache Bedienung und eine attraktive Nutzererfahrung zu den größten Herausforderungen in der Entwicklung von Produkten?
Laut einer aktuellen Studie der Beratungsfirma Trendresearch sind die noch relativ hohen Kosten der Technologie das größte Hindernis auf dem Weg zum Massenmarkt. Doch die Studie belegt auch, dass das Thema Smart Home in den nächsten Jahren für den Verbraucher stark an Bedeutung zulegen wird. Im Hinblick auf den Massenmarkt ist die Nutzerfreundlichkeit daher ein entscheidendes Erfolgskriterium. Wenn die Bedienung zu schwierig oder aufwendig ist, sind die Vorteile der Heimautomation für den Anwender nicht zugänglich. Daher steckt in der Software für uns eindeutig die anspruchsvollste Entwicklungsarbeit. Denn die größte Herausforderung besteht darin, schon vor dem Kunden zu wissen, welche Funktionen er sich am Ende wünscht und diese dann so einfach und verständlich wie möglich umzusetzen.
Was bedeutet es für Entwickler, wenn große Marken wie Apple, Google und Samsung den Smart Home-Markt entdecken? Können sie Standards setzen, an die sich andere halten müssen?
Zweifelsfrei sind Firmen wie Apple, Google und Samsung die Wegbereiter der digitalen Welt, wie wir sie heute kennen. Die Tatsache, dass diese Global Player auf den Smart Home-Markt drängen, zeigt, wie wichtig das Smart Home in Zukunft sein wird. Da den Produkt-Neuheiten dieser Firmen besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist das Smart Home stärker in den Fokus gerückt. Skeptiker müssen nun einsehen, dass sie die technischen Möglichkeiten und das öffentliche Interesse an der Heimvernetzung stark unterschätzt haben. Es ist definitiv denkbar, dass die genannten Unternehmen die Smart Home-Branche langfristig prägen werden – jedoch eher als Integrator und Plattformanbieter und weniger als direkter Lösungsanbieter. Für spezifische Smart Home-Anwendungen wird daher auch zukünftig Platz sein. Letztlich kann das Thema Smart Home von der neuen Aufmerksamkeit und dem steigenden Wettbewerb nur profitieren.
Andreas Kühl/ intelligentesheim.de: Herr Knops, der Markt für Smart Home-Produkte scheint in diesem Jahr zu boomen, ständig gibt es neue Produkte und Anwendungen. Können Plattformen, wie QIVICON, von diesem Boom profitieren?

Thomas Knops, Qivicon: Ja, auch wir spüren, dass der Markt wächst. Die Deutschen erkennen langsam den Nutzen und den Komfort der Heimautomatisierung. Andererseits wird der Markt unübersichtlicher – immer mehr Unternehmen bieten eigene Smart Home-Lösungen an. Das erschwert dem Verbraucher die Produktwahl. Viele Systeme bieten nur wenige Anwendungen und lassen sich nicht mit anderen kombinieren. Von solchen Insellösungen profitieren mittel- und langfristig weder die Hersteller noch die Verbraucher. Wir sind deshalb überzeugt, dass sich herstellerübergreifende Plattformen wie QIVICON am Markt durchsetzen werden. Denn hier haben Verbraucher die Möglichkeit, verschiedene Angebote frei zu kombinieren und jederzeit individuell zu erweitern.
Viele Unternehmen erkennen, dass der Smart Home-Markt ganz neue Möglichkeiten eröffnet, Produkte weiter zu entwickeln sowie anders zu vertreiben. Sie wollen von dem Trend profitieren, ohne aufwendig zu investieren. Deswegen bieten immer mehr Unternehmen ihre Lösungen auf QIVICON an. Die Plattform umfasst bereits mehr als 30 Partnerunternehmen aus vielen verschiedenen Branchen und entwickelt sich daher mehr und mehr zum Standard für Smart Home.
Bei den großen internationalen Namen auf dem Markt scheint das Interesse am Thema Smart Home vor allem durch die dadurch erzeugten Daten zu bestehen. In Deutschland gibt es daher bei Verbrauchern große Skepsis gegenüber dem Smart Home. Wie begegnen Sie diesen Sorgen?
Wir nehmen solche Sorgen sehr ernst. Deswegen plädieren wir nicht nur für hohe Datenschutzstandards, sondern setzen sie selbst um. In den Datenschutzrichtlinien der Telekom verpflichten wir uns beispielsweise personenbezogene Daten nur zu dem Zweck zu verwenden, für den sie erhoben wurden. Die Daten dürfen ohne die Zustimmung des Betroffenen nicht anderweitig genutzt oder an Dritte weitergegeben werden. Um die Kommunikationswege sicher zu verschlüsseln, arbeitet QIVICON mit dem etablierten AES128-Standard. Alle Zugriffe sind passwortgeschützt. Außerdem haben wir QIVICON so entwickelt, dass die Plattform einen guten Schutz gegen Angriffe bietet. Dies haben unabhängige Tester bestätigt. So benotete die AV-Test GmbH die QIVICON Home Base mit „sicher“. Nicht zuletzt speichern wir die Daten unserer Kunden ausschließlich auf Servern der Telekom in Deutschland. Damit unterliegen diese den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen.
Der Markt für Smart Home-Systeme wird immer komplexer und undurchsichtiger. Wie informieren die Deutsche Telekom und ihre Partner auf der QIVICON-Plattform die Öffentlichkeit und potentielle Kunden? Sind vor Ort in den Filialen oder in eigenen Häusern Informationen über das Smart Home und das Internet der Dinge geplant? Ich denke dabei an Siemens als Beispiel, die in London das Infozentrum „The Crystal“ haben, um der Öffentlichkeit und einem Fachpublikum das Thema „Smart City“ näher zu bringen.
Wir kommunizieren QIVICON über viele Kanäle. So stellen wir die Smart Home-Plattform auf zahlreichen Konferenzen und Messen wie zum Beispiel der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vor. Wer schnell Informationen sucht, wird natürlich im Netz fündig – sei es auf www.qivicon.de, über den QIVICON Newsletter, auf XING oder auf YouTube. Bei der Kommunikation profitieren wir außerdem von unseren zahlreichen Partnern, die sich ebenfalls für QIVICON stark machen. Darunter auch unsere Vertriebspartner: QIVICON kompatible Partnerangebote sind in ausgewählten Telekom Shops, bei den Fachhändlern aetka, Cyberport und EURONICS sowie dem Großhändler Herweck und dem Distributor ENO erhältlich. Damit Fachleute, Journalisten und potentielle Partner die Möglichkeiten von QIVICON entdecken können, haben wir in Darmstadt ein eigenes „QIVICON Experience Haus“ eingerichtet. Dort testen Besucher die komplette Bandbreite an Apps, Szenarien und Geräten. Per Smartphone, Tablet oder PC die Rollladen öffnen, die Heizung steuern oder Lichtszenarien definieren: Nach dem Besuch des QIVICON Hauses wollen die meisten Besucher die Möglichkeiten der Energieeffizienz, der Sicherheit und des Komforts nicht mehr missen.
Der Beitrag Doppelinterview zum Smarthome-Markt mit Qivicon und GreenPocket erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Welche Funktionen werden im Smart Home von Verbrauchern erwartet? erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Mich hat schon häufiger die Frage beschäftigt welche Funktionen die Kunden von einem Smart Home erwarten. Was muss das Smart Home können, damit es für die Kunden attraktiv wird?
Auf der Messe Light + Building hatte ich in diesem Jahr mit einigen Ausstellen gesprochen und da kamen immer die gleichen Antworten. An erster Stelle steht die Erhöhung der Sicherheit, dann kommt die Erhöhung des Komforts und am Ende steht die Reduzierung des Energieverbrauchs.
In den letzten Tagen habe ich nun unterschiedliche Meldungen zu dieser Frage gelesen. Einmal geht es um die Wünsche der Kunden in den USA und einmal um die Erwartungen der Kunden in Deutschland.
Die Aussagen für den deutschen Markt stammen von einer Untersuchung der Hochschule Rosenheim und sind das Ergebnis einer Zielgruppenanalyse. Darin wurden etwas mehr als 700 Personen zwischen 25 und 35 Jahren befragt. Das Ergebnis ist teilweise überraschend.
Das waren die am häufigsten genannten Wünsche:
Das sind recht pragmatische Anforderung, das Komfort-Bedürfnis spielt kaum eine Rolle. Sicherheit und Energieeffizienz stehen zusammen im Vordergrund. Bunte Lichter und verschiedene Beleuchtungsszenarien sind keine Thema, wie der Autor in dem Beitrag, Gerhard Bäurle, wenig überrascht festgestellt hat.
Viele der Innovationen für das Smarthome kommen aus den USA. Da ist es interessant zu wissen, ob die Amerikaner andere Anforderungen haben als wir. Was ist dort wichtig?
Dieser Frage ist die Baumarktkette Lowe, selbst Anbieter eines Systems, nachgegangen und hat 2.000 Personen zu ihren Wünschen an ein Smarthome befragt. Der Artikel dazu ist gestern bei Greentechmedia erschienen.
Dort waren die Anforderungen an das Smarthome nicht so detailliert, aber vom Prinzip ähnlich wie bei uns:
Damit stehen auch auf der anderen Seite des Atlantiks Sicherheit und Energieeffizienz vor dem Komfort. Sehr interessant fand ich auch, dass 50% der Befragten lieber eine Bastellösung ohne weitere Kosten wollen, während nur 21% ein professionell installiertes System bevorzugen, das monatliche Kosten nach sich zieht. Ist das dem Auftraggeber zu verdanken?
Die Umfrage hat auch gezeigt, dass in den USA das Bedürfnis, das Smarthome über ein Smartphone zu bedienen, größer ist als bei uns. Ist das wirklich so? Nach den Produkten und Angeboten, sowie den Online-Berichten, wird ein ganz anderer Eindruck vermittelt.
Der Beitrag Welche Funktionen werden im Smart Home von Verbrauchern erwartet? erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Qivicon öffnet sich für Entwickler und Programmierer erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Die Smarthome-Allianz der Deutsche Telekom, Qivicon, hat gestern mitgeteilt, dass die Deutsche Telekom der internationalen OpenSource-Gemeinschaft Eclipse Foundation als Solution Member beigetreten ist. Damit öffnet sich die hersteller-übergreifende Plattform Qivicon für Entwickler und Programmierer, um sich besser als Standard im Smart-Home etablieren zu können.
Die Eclipse Foundation ist eine der größten unabhängigen Developer Communities und bietet damit vielen Unternehmen und Entwicklern die Möglichkeit, die Zukunft des Smart Home mitzugestalten. Telekom unterstützt das Eclipse-Projekt SmartHome durch eigene Beiträge und wird die entstehende OpenSource-Technologie als einen Kernbaustein ihrer Smart Home-Plattform QIVICON verwenden.

Qivicon wird nun seine Programmierschnittstellen schrittweise öffnen, damit Entwickler eigene Anwendungen und Steuerungen von Geräten programmieren können. Damit soll eine offene herstellerübergreifende Lösung als Schnittstelle zu anderen Smart Home-Protokollen und Anwendungen ermöglicht werden.
Wie heise.de berichtet, ist einer der führenden Betreiber des „maßgeblichen Betreiber von openHAB, dem Schwesterprojekt von Eclipse Smart Home,“ bei der Deutsche Telekom angestellt und als Entwickler bei Qivicon tätig.
Wird dieser Schritt helfen Qivicon attraktiv zu machen und zu einem Standard zu etablieren? Auf jeden Fall kann es ein Schritt sein raus aus dem Inseldenken und einer Lösungsorientierung. Ich bin gespannt wie diese Öffnung angenommen wird von Entwicklern und Programmieren.
Der Beitrag Qivicon öffnet sich für Entwickler und Programmierer erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>Der Beitrag Sicherheitslücken im Smart Home aufgedeckt erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>
Hausautomations-Systeme, sogenannte Smart Home-Lösungen, können Licht, Heizung, Rollläden oder auch Türschlösser steuern. Dass selbst verschlüsselte Anlagen aus Sicht des Datenschutzes bedenklich sind, hat jetzt der IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge von der Saar-Uni in einem Feldversuch bestätigt.
Das schlaue Haus, in dem die Haushaltsgeräte, Jalousien, Türen und Fenster oder natürlich auch die Heizung miteinander vernetzt sind, um Energie zu sparen oder einfach nur den Wohnkomfort zu erhöhen, ist längst keine Zukunftsvision mehr. Mittlerweile kommen immer neue Anwendungen auf den Markt und internationale Hightech-Konzerne streiten sich um Marktanteile. Während sich die Funktionalität dieser Smart Home-Lösungen ständig verbessert und auch verbilligt, scheinen die Anbieter die Datensicherheit erst einmal auszusparen. Dass sich das u.U. einmal rächen kann, stellen nun der Sicherheitsexperte Christoph Sorge und sein Team von der Saar-Uni deutlich heraus.
Um die Anfälligkeit von intelligenten Hausautomationssystemen zu testen, haben Sorge und seine Forschungsgruppe die Rolle eines böswilligen Angreifers übernommen: Dazu wurden die Systeme zweier Freiwilliger über einen längeren Zeitraum mit Hilfe eines einfachen, etwa zigarettenschachtelgroßen Mini-PCs belauscht und so ermittelt, wie viele Informationen ein herkömmliches, drahtloses Hausautomations-System über seine Besitzer verrät. Dabei hatten die Forscher keine zusätzlichen Informationen über die Bewohner. Im Ergebnis lieferten Systeme ohne Verschlüsselung jedem, der es darauf anlegt, große Mengen an Daten, und das ohne Vorkenntnisse über die Anlage oder die so ausgespähten Opfer.
Laut Sorge lassen sich aus diesen Daten Kommandos und Statusinformationen des Systems auslesen, die viel über das Verhalten und die Gewohnheiten der Bewohner aussagen. So konnten u.a. die Arbeitszeiten aber auch die Heizgewohnheiten über automatische Heizungssteuerungen abgeleitet werden. So war es möglich, Profile der Hausbewohner zu erstellen. Selbst wenn die Haussysteme eine Verschlüsselung enthielten, könnten sie Dritten Informationen liefern, denn selbst bei verschlüsselter Kommunikation sei es allein aufgrund der Anzahl der ausgetauschten Nachrichten noch möglich, Informationen über Anwesenheitszeiten zu gewinnen, so Sorge. Sowohl gegen die Funktion des Smart Home-Systems selbst, als auch gegen die Privatsphäre der Hausbewohner könnten sich dann mögliche Angriffe richten oder sogar Einbrüche planen.
Dass smarte Hausgeräte und deren Kommunikationsnetzwerke noch lange nicht gegen Hacker geschützt sind, stellte nun auch eine Studie von HP fest: Laut HP weisen derzeit rund 70% aller smarten Geräten im Haushalt wie Fernseher, Webcams, Thermostate, Sprinkleranlagen oder auch Schließmechanismen für Türen Sicherheitslücken auf.
Darunter fanden sich Lücken wie der bekannte „Heartbleed bug“ aber auch einfach nur ein schwacher Passwortschutz. HP stellte zudem fest, dass sich diese Sicherheitslücken im Zusammenschluss u.a. mit schlecht geschützten Smartphone-Apps noch weiter vergrößerten und Angreifern noch mehr Möglichkeiten eines schadhaften Zugriffs böten.
Der Beitrag Sicherheitslücken im Smart Home aufgedeckt erschien zuerst auf Intelligentes Heim.
]]>