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Siemens – Intelligentes Heim http://intelligentesheim.de ein Smarthome-Blog Wed, 17 Aug 2016 13:01:07 +0000 de hourly 1 BSH Hackathon bringt viele neue Ideen für das vernetzte Haus http://intelligentesheim.de/bsh-hackathon/ Wed, 17 Aug 2016 14:01:07 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=217 Was sind Anwendungen im vernetzten Haus, die den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bringen. Vielleicht liegt der ausbleibende Boom beim Smart Home auch daran, dass die Ideen der Hersteller nicht vom Nutzer gewünscht sind? Um neue Ideen zu finden, was vielleicht wirklichen Nutzen bringt, hat die BSH Hausgeräte GmbH im Juli einen Hackathon veranstaltet. 48 Stunden … BSH Hackathon bringt viele neue Ideen für das vernetzte Haus weiterlesen

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Was sind Anwendungen im vernetzten Haus, die den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bringen. Vielleicht liegt der ausbleibende Boom beim Smart Home auch daran, dass die Ideen der Hersteller nicht vom Nutzer gewünscht sind? Um neue Ideen zu finden, was vielleicht wirklichen Nutzen bringt, hat die BSH Hausgeräte GmbH im Juli einen Hackathon veranstaltet.

48 Stunden Zeit für neue vernetzte Anwendungen beim BSH Hackathon

Sieger beim BSH Hackathon
Das Gewinnerteam des diesjährigen Hackathons bestehend aus Felix Brockherde, Farhad Arbabzadah und Stefan Chmiela (v. l.)., Foto: BSH Group, alex-fuchs.com

In 48 Stunden haben rund 45 Entwickler aus Deutschland und Europa unter dem Motto „Hack the House“ innovative Anwendungen für den vernetzten Haushalt entwickelt. Wie können Geräte sinnvoll vernetzt werden, war die spannende Frage, die BSH mit „Interconnectivity“ abkürzt.

Die Marken Bosch und Siemens standen als Kooperationspartner mit ihrem heute bereits vernetzt verfügbaren Hausgeräteportfolio bereit und motivierten die Entwickler dazu, an konkreten Lösungen mit einem echten Mehrwert für den digitalen Lebensalltag zu arbeiten. Wichtig war es dabei mit der Kommunikation zwischen dem Hausgerät und anderen Services und Endgeräten, wie beispielsweise digitalen Sprachsteuerassistenten, ein neues Kundenerlebnis zu schaffen. Der Alltag im Haushalt soll damit unkompliziert vereinfacht werden – ob beim Thema Shopping, Sicherheit oder Energiemanagement.

Siegerteam Fridge.ai kreierte Anwendungen für smarten Kühlschrank

Ausgangspunkt für das Sieger-Team Fridge.ai aus Berlin waren die Home Connect Kühlschränke der Marken Bosch und Siemens. Sie ergänzten das bestehende Feature „Camera in the Fridge“ um selbstlernende Anwendungen zur Bilderkennung und entwickelten die Interaktion mit dem intelligenten Sprachsteuersassistenten Amazon Echo.

Im Dialog mit Amazon Echo kann der Nutzer beispielsweise nach Rezeptvorschlägen fragen, passend zu den aktuellen Lebensmitteln im Kühlschrank. Denn dank seiner Vernetzung mit dem Kühlschrank ist der digitale Assistent über die Lagerdauer im Kühlschrank informiert. In der Umsetzung seiner Idee arbeitete das Sieger-Team mit dem Interface (API) von Home Connect.

„Wir sind super glücklich und super müde“, stellten die Sieger zufrieden fest: „Die Mentoren von Home Connect waren sehr hilfreich, so konnten wir uns erfolgreich auf unser Projekt konzentrieren. Der Hackathon war inspierend, hat viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt – jetzt freuen wir uns auf Möglichkeiten, die sich daraus ergeben könnten.“

Kommentar der Jury zum Sieger:

„Das Team Fridge.ai hat in der kurzen Zeit hervorragend aufgezeigt wie man vom ‚single’ über das ‚multi device’ bishin zum ‚Ecosystem’ kommen kann. Selbstverständlich sind wir noch in einem frühen Stadium von zukünftigen Möglichkeiten, aber der Case ist spannend und gut durchdacht“, hebt Mario Pieper hervor.

Smarter Kaffeegenuss und Anbindung an Smart Grid

Die Hackathon-Teilnehmer Isaack Rasmussen (l.) und Andreas C. Osowski (r.)., Foto: BSH Group, alex-fuchs.com
Die Hackathon-Teilnehmer Isaack Rasmussen (l.) und Andreas C. Osowski (r.)., Foto: BSH Group, alex-fuchs.com

Mit ihrer Idee zum aktuellen Trend Kaffeegenuss konnte das Team “Coffee Lovers” den 2. Platz erobern: Dimitrij Aleshkov und Alina Zhovnytska entwickelten eine digitale Marktplatzlösung, die unkompliziert vermittelt, wie frischer Kaffee am besten zubereitet wird – unter Einbeziehung lokaler Röstereien und hilfreicher Details beispielweise zur richtigen Kaffeestärke oder dem optimalen Kaffee-/Milchverhältnis. Das Team entwickelte seine Anwendung mit dem Software Development Kit (SDK) von Home Connect und punktete bei der Jury besonders mit der hohen Marktfähigkeit des Konzeptes.

Auf Platz 3 konnte sich das Team “Peaky” mit Andrea Anner und Thibault Brevet durchsetzen. Sie stellten eine Idee vor, die vernetzte Hausgeräte mit dem Smart Grid verbindet, um erneuerbare Energien, die im Tagesverlauf unterschiedlich zur Verfügung stehen, effizient nutzen zu können. Mit der App „Peaky“ kann der User ein Zeitfenster bestimmen, in dem die Hausgeräte ihre Leistungen erbringen sollen. Unter dem Aspekt der optimalen Nutzung erneuerbarer Energien startet die App das Hausgerät zum perfekten Zeitpunkt.

Entwickler-Plattform von Home Connect steht allen Programmieren offen

Das digitale Ökosystem  von Home Connect ist offen für weitere Entwickler. Über das Home Connect Developer Program steht eine unkomplizierte Schnittstelle bereit, um selbst Teil einer Gemeinschaft zu werden, die innovative Ideen für die intelligente Steuerung des Haushaltes in Lösungen übersetzt.

Diese Ideen sind nicht die ultimativen Innovationen, aber sie tragen mit Sicherheit dazu bei vernetzte Anwendungen im Haushalt weiter zu entwickeln und aus dem Elfenbeinturm der Entwicklungslabore heraus zu holen. Ich bin gespannt welche Entwicklungen es in die Anwendung schaffen und wie sie akzeptiert werden. Unter den Herstellern von Haushaltsgeräten ist die BSH-Group die erste, die sich für externe Programmierer öffnet. Das ist der richtige Weg, um den vernetzte Haushalt attraktiver zu machen und neue sinnvolle Anwendungen zu schaffen.

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Vernetzte Küche mit Home Connect auf der IFA 2015 http://intelligentesheim.de/vernetzte-kueche-home-connect-ifa-2015/ http://intelligentesheim.de/vernetzte-kueche-home-connect-ifa-2015/#comments Fri, 04 Sep 2015 13:54:43 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=195 Immer dominanter auf der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte IFA wird das Thema Smart Home und Vernetzung oder Internet of Things IoT. Bei Siemens und Bosch ist es nicht mehr nur eine Vision, in den wichtigsten Produktgruppen dieser Aussteller werden auf der IFA vernetzte Geräte mit einem konkreten Nutzen gezeigt, die das Leben der Nutzer … Vernetzte Küche mit Home Connect auf der IFA 2015 weiterlesen

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Connected World of Siemens Home Appliances
Vernetzte Welt der Siemens Haushaltsgeräte

Immer dominanter auf der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte IFA wird das Thema Smart Home und Vernetzung oder Internet of Things IoT. Bei Siemens und Bosch ist es nicht mehr nur eine Vision, in den wichtigsten Produktgruppen dieser Aussteller werden auf der IFA vernetzte Geräte mit einem konkreten Nutzen gezeigt, die das Leben der Nutzer leichter machen sollen.

Die Vernetzung soll auch kein Selbstzweck sein, sie soll konkrete Nutzen und Vorteile bringen. Damit die vernetzte Küche Realität wird und auf dem Massenmarkt ankommt, muss die Technik sich an das Leben der Nutzer anpassen können, also flexibel sein, und den Alltag vereinfachen. Haushaltsgeräte müssen mit der Vermetzung attraktiver werden, die Nutzung muss Freude bereiten und Sinn machen. Wann die Kunden eine vernetzte Küche akzeptieren und sie auch nutzen zeigt die Trendstudie Connected Home, die bereits vorgestellt wurde.

Es kommt also darauf an, was die Geräte für einen konkreten Nutzen haben, die Vernetzung soll kein Selbstzweck sein. Während sonst im Bereich Smart-Home nicht immer ersichtlich ist, zeigen die Geräte von Siemens und Bosch mit der App Home Connect durchaus sinnvolle Anwendungen.

Vom Kühlschrank mit Kamera bis zur Kaffeemaschine mit Playlist

Man muss nach wie vor selbst einkaufen und den Geschirrspüler manuell ausräumen, aber manche Wege werden mit diesen Geräten erleichtert oder abgenommen. Als Kunde ist man nicht an einen der Hersteller gebunden. Mit der App Home Connect können Geräte sowohl von Siemens als auch von Bosch genutzt werden. Der Standard ist so offen gehalten, dass sich auch andere Hersteller anschließen können.

Von unterwegs aus einen Blick in den Kühlschrank werfen

Kühlscrank von Siemens mit 2 Kameras
Kühlscrank von Siemens mit 2 Kameras

Der Kühlschrank bestellt noch nicht selbständig, aber das wird auch nicht unbedingt gewünscht sein. Dafür haben die neuen Kühlschränke mit WLAN zwei Kameras eingebaut, die nach jedem Schließvorgang ein Foto machen und in der App somit den aktuellen Inhalt sichtbar machen. Wenn es nicht zu voll ist, bekommt man somit einen Einblick und weiß schon bevor man sich von der Arbeit auf dem Weg nach Haus macht, was noch eingekauft werden muss.

Die App gibt zusätzlich Tipps zur Lagerung von einzelnen Lebensmitteln, damit sie lange frisch gehalten werden können.

Waschmaschine und Trockner leicht bedient

Bosch zeigt die Steuerung der Waschmaschine und Trockner mit dem SMA Sunny Home Manager
Bosch zeigt die Steuerung der Waschmaschine und Trockner mit dem SMA Sunny Home Manager

Wer kennt das nicht, wir stehen vor der Waschmaschine und wissen nicht welches Programm für die Wäsche am besten ist? Mit der erleichterten Bedienung über Smartphone oder Tablet können wir künftig die Wäsche auswählen, die überwiegend eingelegt wird und die Maschine wählt dann das passende Programm. Wir können noch auswählen ob wir es besonders eilig haben oder ob wir Zeit haben, bzw. ob ein Energieoptmiertes Programm laufen soll.

Mit dieser Funktion kann auch gewählt werden, wann das Gerät laufen soll. So kann es auch mit einem Preissignal des Stromversorgers gestartet werden, wenn Strom günstiger ist. Ok, das gibt es noch nicht und ist auch nicht absehbar. Aber viel näher liegend ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des eigene Hauses. Am Stand von Bosch ist auf der IFA gut zu sehen, wie in Zusammenarbeit mit dem SMA Sunny Home Manager Waschmaschine und Trockner gestartet werden können, wenn ausreichend Strom vom Dach verfügbar ist.

Die Möglichkeit an sich ist nicht neu, war bisher aber nur mit Zwischensteckern möglich. Jetzt gibt es Geräte, die direkt eingeschaltet werden können, wenn für den Strom nichts gezahlt werden muss. Das macht die Lösung für den Massenmarkt deutlich attraktiver.

Kaffeemaschine mit individueller Kaffeezubereitung

Als ich hörte, dass auch die Kaffeemaschine per App bedient werden kann, habe ich mir den Mehrwert noch nicht vorstellen können. Doch durch die Bedienung per Smartphone oder Tablet kann die Anzahl der möglichen Kaffeespezialitäten deutlich erhöht werden. Bei jeder Art von Kaffee kann die Stärke, die Wassermenge oder die Temperatur variiert werden, je nach persönlichem Wunsch.

Bei Besuch kann mit der Playlist jeder Gast seine persönliche Bestellung aufgeben und an der Maschine kann diese dann abgearbeitet werden. Natürlich müssen auch immer die passenden Gläser unter den Aus.ass gestellt werden.

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Vernetztes Zuhause spricht alle Generationen an http://intelligentesheim.de/vernetztes-zuhause-generationen/ http://intelligentesheim.de/vernetztes-zuhause-generationen/#comments Wed, 02 Sep 2015 12:11:31 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=180 Zur IFA 2015 geht es hier wieder weiter mit einem Blick auf die aktuelle Smarthome Welt. Als Einstieg passt die Pressemeldung von Siemens Hausgeräte zur Trendstudie „Connected Home – Digitales Vernetzen und das Wohnen von Morgen“. Sie zeigt, dass Vernetzung heute ein Grundprinzip des Lebens geworden ist und für alle Generationen eine bedeutende Rolle spielt. … Vernetztes Zuhause spricht alle Generationen an weiterlesen

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IMG_0356.JPGZur IFA 2015 geht es hier wieder weiter mit einem Blick auf die aktuelle Smarthome Welt. Als Einstieg passt die Pressemeldung von Siemens Hausgeräte zur Trendstudie „Connected Home – Digitales Vernetzen und das Wohnen von Morgen“. Sie zeigt, dass Vernetzung heute ein Grundprinzip des Lebens geworden ist und für alle Generationen eine bedeutende Rolle spielt. Im Fokus der Vernetzung stehen Lebensqualität, Arbeitserleichterung und Gesundheit.

Hier die Meldung von Siemens Hausgeräte mit Link zur Studie

Lange wurde behauptet, das vernetzte Zuhause sei nur etwas für die junge Generation. Jetzt belegt eine repräsentative Umfrage des Zukunftsinstituts das Gegenteil. Selbst bei den über 55-Jährigen glaubt ein Drittel der Befragten, dass ihnen ein vernetzter Haushalt das Alltagsleben erleichtert.

imageFast die Hälfte der 36- bis 54-jährigen Deutschen zieht intelligente Technologie sogar externen Dienstleistern vor. Selbst wenn Geld keine Rolle spielt, wären 45 Prozent mit intelligenten Hausgeräten langfristig zufriedener als mit einer persönlichen Haushaltshilfe.

Die Umfrage ist Teil einer Trendstudie zum Thema „Connected Home – Digitale Vernetzung und das Wohnen von morgen“, die zur IFA 2015 von Siemens Hausgeräte herausgegeben wurde. Sie betrachtet Vernetzung als neues Grundprinzip des Lebens und stellt sie in Zusammenhang mit anderen Megatrends wie Neo-Ökologie, Mobilität, Urbanisierung und einer neuen Wissens- und Gesundheitskultur. Die Auswirkungen, die diese auf das Wohnen und den privaten Alltag hat, beleuchtet der Report aus der Generationenperspektive. Im Zentrum stehen drei Altersgruppen mit ihren Wünschen und Nutzungsinteressen: Die Millennials (16 – 35 Jahre), die Generation Rush Hour (36 – 54 Jahre) und die Generation 55plus.

Millennials suchen Erlebnis und Kommunikation

Den heute 16- bis 35-Jährigen wurde Digitalität sozusagen in die Wiege gelegt. In vernetzten Welten suchen sie Erlebnis und Kommunikation. Ein Connected Home – egal ob im eigenen Haushalt oder bei Bekannten – ist Teil ihrer multidimensionalen Realität. Es muss mit den Social Networks interagieren. Denn hier treffen Millennials ihre Freunde und teilen ihre Erfolge per Post, Chat oder Video. Von hier beziehen sie einen Großteil ihres Wissens, sowie Ideen und Inspiration:

„Kochen lernt der Nachwuchs heute immer weniger von den Eltern, sondern mit virtuellen Mitteln“, stellt der Trendreport fest. „Das Internet wird in Haushaltsangelegenheiten […] zum Informationsmedium Nummer eins.“

Tatsächlich vertreten 48 Prozent der Millennials die Meinung, dass sie mehr kochen würden, wenn Hausgeräte sie bei der Zubereitung von Mahlzeiten unterstützen.

Tief verankert ist ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein: Features, die sie vor dem Wegwerfen von Lebensmitteln bewahren, stehen hoch im Kurs.

Grundsätzlich leben sie mit der Technik auf Augenhöhe. Sie akzeptieren, dass Software manchmal klüger ist als sie selbst, reagieren aber äußerst kritisch, wenn dies nicht der Fall ist. Intuitive Bedienbarkeit stellt für 70 Prozent ein Muss dar, ebenso wie Plug and Play, antizipatorische Technik und die Erwartung, dass einmal gekaufte Geräte mit Upgrades auf den neuesten Stand gebracht werden können.

Generation Rush Hour: Überleben im Alltagsstress

Die 36- bis 54-Jährigen sind terminlich rund um die Uhr eingebunden – sei es durch Beruf, Familie und Partnerschaft oder diverse Freizeitaktivitäten. Das Connected Home dient überwiegend ihrer Selbstoptimierung. Es hilft ihnen, die vielfältigen Anforderungen des Lebens im Griff zu behalten.

Menschen in der Lebensmitte wünschen sich intelligente Dienstleistungen, die ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen: nicht nur einzelne Aufgaben, sondern am liebsten ganze Abläufe und Supply-Chains. Idealerweise ist ihre Anwesenheit im Haushalt gar nicht mehr nötig.

„Fast jeder zweite Befragte zwischen 36 und 54 Jahren sagt von sich, dass er mit ausgereifter (teil-)autonomer Hausgerätetechnik (z.B. zur Oberflächenreinigung, zum Staubsaugen oder Wäscheautomaten mit Bügelfunktion) langfristig zufriedener wäre als mit einer Haushaltshilfe (45 Prozent).“

Am Wochenende sucht die Generation Rush Hour Entschleunigung. Dabei können insbesondere Küchengeräte auch Teil einer „Slow Culture“ sein, bei der in Ruhe genossen wird.

Ein wichtiges Anliegen sind Fitness und Gesundheit. Mehr als 40 Prozent nutzen Apps für Mobilgeräte zur Analyse und Verbesserung ihrer Essgewohnheiten.

Zu einem automatisierten Alltagsmanagement zählt für sie ein Schnittstellendesign, das sowohl Daten aus der persönlichen Cloud einbezieht als auch Kontakt zu externen Dienstleistern erlaubt. Datenschutz und Wahlfreiheit haben dabei hohen Stellenwert. Die Generation Rush Hour will bei allem Vertrauen in vernetzte Technik ihre Autonomie wahren und stets Übersicht und Kontrolle über alle Funktionen behalten.

Vernetzung ist das neue Anti-Aging in der Generation 55plus

„Alt ist nur, wer zu Hause nicht mehr allein leben kann“, ergab eine Studie des UBS Wealth Managements unter Amerikanern. Vor diesem Hintergrund wird Vernetzung zum neuen Anti-Aging-Rezept.

imageDenn ein intelligentes, vernetztes Zuhause ist in der Lage, fremde Hilfe zumindest teilweise zu ersetzen. Es kann durch Erinnerungsfunktionen und mit Sicherheitsabschaltungen schützend durch den Alltag begleiten, Schnittstellen zu medizinischen Checkpoints und Hilfsdiensten aus dem ärztlichen und sozialen Umfeld schaffen. Damit stellt es so viel Wachsamkeit wie nötig und so wenig Entmündigung wie möglich zur Verfügung.

Auch für die Vertreter der Generation 55plus ist das Connected Home ein wichtiges Kommunikationszentrum und steht für Lebensqualität bis ins hohe Alter. Sie bleiben in Kontakt mit der Wissensgesellschaft, mit der Familie und Freunden. Mehr als die Hälfte der 55- bis 65-Jährigen ist inzwischen regelmäßig online. Von ihrer Aktivität zeugen auch neue Netzwerke, Blogs und Sharing-Plattformen speziell für diese Altersgruppe.

Entsprechend selbstbewusst formulieren die „jungen Alten“ ihre Anforderungen: Wichtig ist ihnen ein einfaches unkompliziertes Design (71 Prozent). Die Bedienung sollte möglichst personalisiert sein und flexiblen, individuellen Nutzerprofilen folgen. Idealerweise passt sich sogar die Hardware dem Anwender an. Der Schutz ihrer persönlichen Daten und ihrer Privatsphäre ist 78 Prozent der Befragten aus der Generation 55plus „sehr wichtig“.

Alle Altersgruppen wünschen Speed und Simplexity

Fest steht, dass vernetzte Hausgeräte in Zukunft eine zentrale Rolle in Wohnwelten übernehmen und eng mit der Arbeits- und Freizeitwelt interagieren. Schnittstellen von Geräten und Systemen sowie übergeordnete Standards werden wichtiger denn je. Schließlich ermöglichen sie die Verknüpfung einzelner Arbeiten zu großen Rundum-Services.

Wichtigstes Ziel über alle Generationen hinweg bleibt Zeitersparnis beziehungsweise „Speed“. 72 Prozent der Gesamtbevölkerung wünschen sich dies von modernen Hausgeräten. Um das zu erreichen, muss deren Technik sich exakt an den Bedürfnissen orientieren und auf einfaches, unkompliziertes Design setzen. 69 Prozent der Befragten fordern „Simplexity“: finden also, dass die Komplexität der Funktionen hinter einer optionsreduzierten Benutzeroberfläche zurücktreten muss.

Alltagsrelevante Lösungen für die Zukunft entwickeln

Der Trendreport „Connected Home” wurde 2015 von Siemens Hausgeräte in Auftrag gegeben.

„Unser Ziel war es, ein besseres Verständnis der Bedürfnisse zu gewinnen, die einzelne Lebensphasen mit sich bringen. Wie schon bei unserem letzten Trendreport zum Thema ‚Future Living‘ vor zwei Jahren werden wir daraus wertvolle Einsichten und Handlungsempfehlungen für künftige Entwicklungen ableiten, um auch weiterhin dafür zu sorgen, dass unsere Geräte das Leben leichter machen“, erklärt Siemens Geschäftsführer Roland Hagenbucher.

Die Grundlage für die Studie bildet eine umfassende Trendanalyse, für die Studien und Trend-Reports des Zukunftsinstituts sowie weitere Untersuchungen, Quellen und Daten zum Thema ausgewertet wurden. Parallel wurden im Juni 2015 in einer bundesweiten repräsentativen Umfrage 1049 Personen im Alter ab 16 Jahren befragt. Der komplette Trendreport „Connected Home“ steht Interessenten zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Sind die Ergebnisse der Studie realistisch? Für mich ja und die Produkte, die Siemens auf der IFA 2015 zeigt, sind näher am Kunden als manch andere Produkte auf dem Smart Home Markt. Was meinen Sie?

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Haushaltsgeräte auf dem Weg in das Smart Home http://intelligentesheim.de/haushaltsgeraete-smart-home/ http://intelligentesheim.de/haushaltsgeraete-smart-home/#comments Thu, 04 Sep 2014 09:52:22 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=105 Wenn man auf der IFA 2014 bei Haushaltsgeräte nach einem Hersteller übergreifenden Trend sucht, dann kommt man schnell auf die Vernetzung der Geräte. Vernetzung heißt hier aber meistens nur mit einem mobilen Gerät zur Fernbedienung und -überwachung. Bei den Haushaltsgeräten geht man es eben langsamer an und tastet sich langsam vorwärts. Bis zur flexiblen und … Haushaltsgeräte auf dem Weg in das Smart Home weiterlesen

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Wenn man auf der IFA 2014 bei Haushaltsgeräte nach einem Hersteller übergreifenden Trend sucht, dann kommt man schnell auf die Vernetzung der Geräte. Vernetzung heißt hier aber meistens nur mit einem mobilen Gerät zur Fernbedienung und -überwachung.

Bei den Haushaltsgeräten geht man es eben langsamer an und tastet sich langsam vorwärts. Bis zur flexiblen und offenen Integration ist es aber immer noch ein weiter Weg. Immerhin gehen viele Hersteller jetzt den ersten Schritt.

Smarter Backofen von Siemens und Bosch erleichtert das Backen

IFA14 SiemensConnectivity
IFA 2014 Vorstellung der Connectivity Idee von Siemens für Haushaltsgeräte, Foto: A. Kühl

So hat man bei Siemens und Bosch bereits eine App zur Bedienung sämtlicher Geräte vorbereitet. Anfangs konzentriert man sich jedoch auf den Backofen, Dampfbackofen und den Geschirrspüler, die sich per Android oder iOS Smartphone oder Tablet bedienen lassen. Das Motto von Siemens dazu ist „Home is where your App is“ – nur den Geschirrspüler ausräumen kann die App noch nicht.

Besonders attraktiv sind die Funktionen für den Backofen, die auf den Pressekonferenzen gezeigt wurden. Die App enthält eine Reihe von interaktiven Rezepten mit Angaben zur Vorbereitung, zur Zubereitung und zu den Einstellungen. Die Einstellungen des Ofens können von der App aus an den Ofen übertragen werden. In der App kann man dann jederzeit die Temperatur im Ofen ablesen, wie auch die restliche Backzeit. Wer am Ende des Back- oder Garvorgang nicht in der Nähe des Ofens ist, kann diesen auch über die App ausschalten, damit nichts anbrennt.

IFA 14 Siemens Vernetzungskonzept, Foto: A. Kühl
IFA 14 Siemens Vernetzungskonzept, Foto: A. Kühl

Wer sich morgens sein Essen in den Ofen stellt und zur Rückkehr von der Arbeit das fertige Gericht haben möchte, wird mit dem vernetzten Ofen von Siemens oder von Bosch flexibler. Bei Verspätungen, durch Stau oder längere Termine, kann nun einfach von unterwegs aus die Startzeit verändert werden.

Bei Siemens sind die Geräte der Serie iQ700 und bei Bosch in der Serie 8 vernetzungsfähig. Die Bosch App „Home Connect“ wird ab Dezember 2014 erhältlich sein. Bei Siemens hat die App den gleichen Namen und ist für iOS-Geräte im 4. Quartal dieses Jahres und für Android im Frühjahr 2015 erhältlich. Geräte anderer Hersteller sollen in Home Connect integriert werden können, damit wird diese App zu einer Art Schaltzentrale für die Küche.

Viele vernetzungsfähige Haushaltsgeräte von Miele

IFA14 Miele@mobile
IFA 2014 Vorstellung der Miele@mobile App, Foto: A. Kühl

Während die meisten Hersteller neu sind auf dem Gebiet der Vernetzung, kann Miele schon 16 Jahre Erfahrung vorweisen. Zudem ist Miele Gründungsmitglied der Qivicon-Plattform.

Da ist das Angebot an vernetzungsfähigen Produkten bei Miele einzigartig groß. Bereits 400 Miele-Hausgeräte sind vernetzungsfähig und Geräte aus den letzten Jahren können zur Vernetzung nachgerüstet werden.

Im Zusammenspiel mit der Miele@mobile App können die Hausgeräte von jedem Ort aus gesteuert und kontrolliert werden. Sie können von unterwegs aus gestartet werden, zeigen die Restlaufzeit an und Einstellungen können verändert werden. Auch eine Smart-Start Funktionen ist geboten, die einzelne Haushaltsgeräte auf ein Signal hin starten lässt – wie von der Photovoltaik-Anlage. Störungen werden zentral in der App angezeigt. Auf Wunsch kann damit die Bedienung fast vollständig auf ein mobiles Gerät verlagert werden.

Ab Anfang 2015, wenn die neuen Geräte auch am Markt verfügbar sind, ist auch die App für Android und iOS erhältlich.

Klingt alles schon toll. Doch es sind nur Einzellösungen für die Küche oder für einen Hersteller. Im Smarthome sind diese Geräte damit noch nicht integriert.

Von diesem Schritt in ein integriertes Smarthome kann ich aber auch berichten. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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