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Studien – Intelligentes Heim http://intelligentesheim.de ein Smarthome-Blog Wed, 10 Aug 2016 10:43:20 +0000 de hourly 1 Studie zeigt großes Interesse an intelligenter Vernetzung im Haus http://intelligentesheim.de/studie-interesse-intelligenter-vernetzung/ Wed, 10 Aug 2016 11:41:38 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=212 Gefühlt ist die Skepsis gegenüber einer intelligenten Vernetzung im Haushalt, dem Smart Home groß. Doch eine neue Studie dokumentiert recht großes Interesse der Deutschen an einem schlauen Zuhause. 74 Prozent würden künftig gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben. So das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des deutschen Smart-Home-Anbieters COQON. Auch … Studie zeigt großes Interesse an intelligenter Vernetzung im Haus weiterlesen

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Jungen Frauen der Generation Y interessieren sich für die intelligente Vernetzung, Foto: Coqon
Jungen Frauen der Generation Y interessieren sich für die intelligente Vernetzung, Foto: Coqon

Gefühlt ist die Skepsis gegenüber einer intelligenten Vernetzung im Haushalt, dem Smart Home groß. Doch eine neue Studie dokumentiert recht großes Interesse der Deutschen an einem schlauen Zuhause. 74 Prozent würden künftig gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben. So das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des deutschen Smart-Home-Anbieters COQON.

Auch wenn das Interesse an der Thematik vorhanden ist, haben sie genaue Vorstellungen. Die befragten Personen interessieren sich vor allem für:

  • 83 Prozent für Datensicherheit und Datenschutz
  • 79 Prozent erwarten eine einfache und unkomplizierte Technik, die im Hintergrund abläuft
  • 23 Prozent sind bereit mehr als 2.000 Euro für den Smart Home Ausbau zu investieren
  • 63 Prozent glauben, dass ein Smart Home bald so selbstverständlich sein wird, wie das Smartphone

Studie zeigt großes Interesse von jungen Frauen an intelligenter Vernetzung

Die Studie geht auch genauer darauf ein, wie einzelne Gruppen über das Smart Home denken. Es scheinen vor allem junge Frauen an der Technik interessiert zu sein, allerdings fehlt mir ein Vergleich zu den Männern in der gleichen Altersgruppe.

  • 80 Prozent der Frauen zwischen 18 und 35 Jahren (Generation Y)  zeigt eine überdurchschnittlich hohe Affinität zur intelligenten Vernetzung ihres Haushalts und wesentlich aktiver als der durchschnittliche Deutsche mitentscheiden wollen, welche Bereiche in den eigenen vier Wänden intelligent vernetzt werden.
  • 57 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe (55 Prozent der befragten Frauen und Männer) wollen sich stärker bei den Kosten einbringen
  • 37 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe (55 Prozent der befragten Frauen und Männer) wollen bei der smarten Technik im Wohnzimmer maßgeblich mitentscheiden
  • im Schlafbereich sind es 36 % der Y-Frauen im Gegensatz zu 29 % der Gesamtbefragten

Gründe für das Interesse am Smart Home

Mit welchen Gründen interessieren sich die Befragten, insbesondere die jungen Frauen, für das Smart Home?

  • Zeitersparnis ist der wichtigste Grund, die jungen Frauen sehen das als wichtiger (26 %) als der Rest (22 %)
  • Assistenzsysteme (22 zu 19 %)
  • danach kommt das Interesse an einer automatischen Gartenbewässerung (22 zu 18 %)
  • ganz oben steht aber die smarte Unterhaltungselektronik mit 30%, bei Frauen und Männern dieser Altersgruppe sind es sogar 43%, in der Gesamtbevölkerung aber nur 25 Prozent

Was interessiert die Frauen der Generation Y noch:

  • Komfort, Design und Nutzen einer Smart-Home-Lösung
  • überdurchschnittliches Interesse an sogenannten Push-Nachrichten – zeitnahe Meldungen in Text und Bild, gesendet auf das eigene Smartphone, die über den aktuellen Status von Ereignissen in Haus oder Wohnung informieren
  • 78 Prozent sehen dabei die Alarmierung bei einem Einbruch die wichtigste Nachricht (76 Prozent insgesamt)
  • gefolgt von Feuer (73 % Frauen der Y-Generation, 71 % der Gesamtbefragten) und Wasserschäden (beide Gruppen jeweils 61 %)
  • ob sich Personen auf dem eigenen Grundstück aufhalten, wollen 39 Prozent gemeldet bekommen (gesamt 32 %)
  • wer an der Haustür klingelt, möchte jede Vierte auf ihrem Smartphone sehen (gesamt 22 %)

Information zu Studie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2056 Personen zwischen dem 03.06.2016 und 06.06.2016 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Vernetztes Zuhause spricht alle Generationen an http://intelligentesheim.de/vernetztes-zuhause-generationen/ http://intelligentesheim.de/vernetztes-zuhause-generationen/#comments Wed, 02 Sep 2015 12:11:31 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=180 Zur IFA 2015 geht es hier wieder weiter mit einem Blick auf die aktuelle Smarthome Welt. Als Einstieg passt die Pressemeldung von Siemens Hausgeräte zur Trendstudie „Connected Home – Digitales Vernetzen und das Wohnen von Morgen“. Sie zeigt, dass Vernetzung heute ein Grundprinzip des Lebens geworden ist und für alle Generationen eine bedeutende Rolle spielt. … Vernetztes Zuhause spricht alle Generationen an weiterlesen

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IMG_0356.JPGZur IFA 2015 geht es hier wieder weiter mit einem Blick auf die aktuelle Smarthome Welt. Als Einstieg passt die Pressemeldung von Siemens Hausgeräte zur Trendstudie „Connected Home – Digitales Vernetzen und das Wohnen von Morgen“. Sie zeigt, dass Vernetzung heute ein Grundprinzip des Lebens geworden ist und für alle Generationen eine bedeutende Rolle spielt. Im Fokus der Vernetzung stehen Lebensqualität, Arbeitserleichterung und Gesundheit.

Hier die Meldung von Siemens Hausgeräte mit Link zur Studie

Lange wurde behauptet, das vernetzte Zuhause sei nur etwas für die junge Generation. Jetzt belegt eine repräsentative Umfrage des Zukunftsinstituts das Gegenteil. Selbst bei den über 55-Jährigen glaubt ein Drittel der Befragten, dass ihnen ein vernetzter Haushalt das Alltagsleben erleichtert.

imageFast die Hälfte der 36- bis 54-jährigen Deutschen zieht intelligente Technologie sogar externen Dienstleistern vor. Selbst wenn Geld keine Rolle spielt, wären 45 Prozent mit intelligenten Hausgeräten langfristig zufriedener als mit einer persönlichen Haushaltshilfe.

Die Umfrage ist Teil einer Trendstudie zum Thema „Connected Home – Digitale Vernetzung und das Wohnen von morgen“, die zur IFA 2015 von Siemens Hausgeräte herausgegeben wurde. Sie betrachtet Vernetzung als neues Grundprinzip des Lebens und stellt sie in Zusammenhang mit anderen Megatrends wie Neo-Ökologie, Mobilität, Urbanisierung und einer neuen Wissens- und Gesundheitskultur. Die Auswirkungen, die diese auf das Wohnen und den privaten Alltag hat, beleuchtet der Report aus der Generationenperspektive. Im Zentrum stehen drei Altersgruppen mit ihren Wünschen und Nutzungsinteressen: Die Millennials (16 – 35 Jahre), die Generation Rush Hour (36 – 54 Jahre) und die Generation 55plus.

Millennials suchen Erlebnis und Kommunikation

Den heute 16- bis 35-Jährigen wurde Digitalität sozusagen in die Wiege gelegt. In vernetzten Welten suchen sie Erlebnis und Kommunikation. Ein Connected Home – egal ob im eigenen Haushalt oder bei Bekannten – ist Teil ihrer multidimensionalen Realität. Es muss mit den Social Networks interagieren. Denn hier treffen Millennials ihre Freunde und teilen ihre Erfolge per Post, Chat oder Video. Von hier beziehen sie einen Großteil ihres Wissens, sowie Ideen und Inspiration:

„Kochen lernt der Nachwuchs heute immer weniger von den Eltern, sondern mit virtuellen Mitteln“, stellt der Trendreport fest. „Das Internet wird in Haushaltsangelegenheiten […] zum Informationsmedium Nummer eins.“

Tatsächlich vertreten 48 Prozent der Millennials die Meinung, dass sie mehr kochen würden, wenn Hausgeräte sie bei der Zubereitung von Mahlzeiten unterstützen.

Tief verankert ist ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein: Features, die sie vor dem Wegwerfen von Lebensmitteln bewahren, stehen hoch im Kurs.

Grundsätzlich leben sie mit der Technik auf Augenhöhe. Sie akzeptieren, dass Software manchmal klüger ist als sie selbst, reagieren aber äußerst kritisch, wenn dies nicht der Fall ist. Intuitive Bedienbarkeit stellt für 70 Prozent ein Muss dar, ebenso wie Plug and Play, antizipatorische Technik und die Erwartung, dass einmal gekaufte Geräte mit Upgrades auf den neuesten Stand gebracht werden können.

Generation Rush Hour: Überleben im Alltagsstress

Die 36- bis 54-Jährigen sind terminlich rund um die Uhr eingebunden – sei es durch Beruf, Familie und Partnerschaft oder diverse Freizeitaktivitäten. Das Connected Home dient überwiegend ihrer Selbstoptimierung. Es hilft ihnen, die vielfältigen Anforderungen des Lebens im Griff zu behalten.

Menschen in der Lebensmitte wünschen sich intelligente Dienstleistungen, die ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen: nicht nur einzelne Aufgaben, sondern am liebsten ganze Abläufe und Supply-Chains. Idealerweise ist ihre Anwesenheit im Haushalt gar nicht mehr nötig.

„Fast jeder zweite Befragte zwischen 36 und 54 Jahren sagt von sich, dass er mit ausgereifter (teil-)autonomer Hausgerätetechnik (z.B. zur Oberflächenreinigung, zum Staubsaugen oder Wäscheautomaten mit Bügelfunktion) langfristig zufriedener wäre als mit einer Haushaltshilfe (45 Prozent).“

Am Wochenende sucht die Generation Rush Hour Entschleunigung. Dabei können insbesondere Küchengeräte auch Teil einer „Slow Culture“ sein, bei der in Ruhe genossen wird.

Ein wichtiges Anliegen sind Fitness und Gesundheit. Mehr als 40 Prozent nutzen Apps für Mobilgeräte zur Analyse und Verbesserung ihrer Essgewohnheiten.

Zu einem automatisierten Alltagsmanagement zählt für sie ein Schnittstellendesign, das sowohl Daten aus der persönlichen Cloud einbezieht als auch Kontakt zu externen Dienstleistern erlaubt. Datenschutz und Wahlfreiheit haben dabei hohen Stellenwert. Die Generation Rush Hour will bei allem Vertrauen in vernetzte Technik ihre Autonomie wahren und stets Übersicht und Kontrolle über alle Funktionen behalten.

Vernetzung ist das neue Anti-Aging in der Generation 55plus

„Alt ist nur, wer zu Hause nicht mehr allein leben kann“, ergab eine Studie des UBS Wealth Managements unter Amerikanern. Vor diesem Hintergrund wird Vernetzung zum neuen Anti-Aging-Rezept.

imageDenn ein intelligentes, vernetztes Zuhause ist in der Lage, fremde Hilfe zumindest teilweise zu ersetzen. Es kann durch Erinnerungsfunktionen und mit Sicherheitsabschaltungen schützend durch den Alltag begleiten, Schnittstellen zu medizinischen Checkpoints und Hilfsdiensten aus dem ärztlichen und sozialen Umfeld schaffen. Damit stellt es so viel Wachsamkeit wie nötig und so wenig Entmündigung wie möglich zur Verfügung.

Auch für die Vertreter der Generation 55plus ist das Connected Home ein wichtiges Kommunikationszentrum und steht für Lebensqualität bis ins hohe Alter. Sie bleiben in Kontakt mit der Wissensgesellschaft, mit der Familie und Freunden. Mehr als die Hälfte der 55- bis 65-Jährigen ist inzwischen regelmäßig online. Von ihrer Aktivität zeugen auch neue Netzwerke, Blogs und Sharing-Plattformen speziell für diese Altersgruppe.

Entsprechend selbstbewusst formulieren die „jungen Alten“ ihre Anforderungen: Wichtig ist ihnen ein einfaches unkompliziertes Design (71 Prozent). Die Bedienung sollte möglichst personalisiert sein und flexiblen, individuellen Nutzerprofilen folgen. Idealerweise passt sich sogar die Hardware dem Anwender an. Der Schutz ihrer persönlichen Daten und ihrer Privatsphäre ist 78 Prozent der Befragten aus der Generation 55plus „sehr wichtig“.

Alle Altersgruppen wünschen Speed und Simplexity

Fest steht, dass vernetzte Hausgeräte in Zukunft eine zentrale Rolle in Wohnwelten übernehmen und eng mit der Arbeits- und Freizeitwelt interagieren. Schnittstellen von Geräten und Systemen sowie übergeordnete Standards werden wichtiger denn je. Schließlich ermöglichen sie die Verknüpfung einzelner Arbeiten zu großen Rundum-Services.

Wichtigstes Ziel über alle Generationen hinweg bleibt Zeitersparnis beziehungsweise „Speed“. 72 Prozent der Gesamtbevölkerung wünschen sich dies von modernen Hausgeräten. Um das zu erreichen, muss deren Technik sich exakt an den Bedürfnissen orientieren und auf einfaches, unkompliziertes Design setzen. 69 Prozent der Befragten fordern „Simplexity“: finden also, dass die Komplexität der Funktionen hinter einer optionsreduzierten Benutzeroberfläche zurücktreten muss.

Alltagsrelevante Lösungen für die Zukunft entwickeln

Der Trendreport „Connected Home” wurde 2015 von Siemens Hausgeräte in Auftrag gegeben.

„Unser Ziel war es, ein besseres Verständnis der Bedürfnisse zu gewinnen, die einzelne Lebensphasen mit sich bringen. Wie schon bei unserem letzten Trendreport zum Thema ‚Future Living‘ vor zwei Jahren werden wir daraus wertvolle Einsichten und Handlungsempfehlungen für künftige Entwicklungen ableiten, um auch weiterhin dafür zu sorgen, dass unsere Geräte das Leben leichter machen“, erklärt Siemens Geschäftsführer Roland Hagenbucher.

Die Grundlage für die Studie bildet eine umfassende Trendanalyse, für die Studien und Trend-Reports des Zukunftsinstituts sowie weitere Untersuchungen, Quellen und Daten zum Thema ausgewertet wurden. Parallel wurden im Juni 2015 in einer bundesweiten repräsentativen Umfrage 1049 Personen im Alter ab 16 Jahren befragt. Der komplette Trendreport „Connected Home“ steht Interessenten zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Sind die Ergebnisse der Studie realistisch? Für mich ja und die Produkte, die Siemens auf der IFA 2015 zeigt, sind näher am Kunden als manch andere Produkte auf dem Smart Home Markt. Was meinen Sie?

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Mieter und Eigenheimbesitzer interessieren sich für ein Smart Home http://intelligentesheim.de/mieter-eigenheimbesitzer-smart-home/ http://intelligentesheim.de/mieter-eigenheimbesitzer-smart-home/#comments Sun, 15 Feb 2015 20:33:14 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=164 Das Smart Home nicht wohl nicht nur in Sachen Produktvielfalt Fahrt auf, auch das Interesse von Mietern und Eigenheimbesitzern an diesen Produkten steigt immer mehr an. Laut dem neuen W3B Report Smart Home – Connected Home  für den Fittkau & Maaß Consulting über 3.500 deutsche Internet-Nutzer befragte, ist jeder zweite Online-Nutzer an einem Einsatz smarter und vernetzter Technologien … Mieter und Eigenheimbesitzer interessieren sich für ein Smart Home weiterlesen

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Das Smart Home nicht wohl nicht nur in Sachen Produktvielfalt Fahrt auf, auch das Interesse von Mietern und Eigenheimbesitzern an diesen Produkten steigt immer mehr an. Laut dem neuen W3B Report Smart Home – Connected Home  für den Fittkau & Maaß Consulting über 3.500 deutsche Internet-Nutzer befragte, ist jeder zweite Online-Nutzer an einem Einsatz smarter und vernetzter Technologien in den eigenen vier Wändern interessiert.

Mieter und Eigenheimbesitzer gleichermaßen interessiert am Smart Home

Richtig, Smart Home ist nicht nur im Eigenheim interessant, auch für Mieter ist das Thema von Bedeutung:

Unter den Smart Home-Interessenten befinden sich tatsächlich ebenso viele Mieter wie Eigentümer: Insgesamt 52 % der befragten Smart Home-Interessierten leben in einer Mietwohnung bzw. einem gemieteten Haus – 48 % besitzen eine eigene Wohnung bzw. ein eigenes Haus.

Jeder zweite Smart Home Interessent ist Mieter, Grafik: Fittkau & Maaß Consulting GmbH
Jeder zweite Smart Home Interessent ist Mieter, Grafik: Fittkau & Maaß Consulting GmbH

Motive für Nutzung von Smart Home Produkten

Welches Interesse haben die Kunden von Smart Home Produkten und Systemen? Dieser Frage bin ich hier schon häufiger nachgegangen und sie war auch wieder Thema im aktuellen W3B-Report Smart Home. Erstmals wurde bei der Befragung zwischen Mietern und Eigenheimbesitzern unterschieden, die Interessen liegen auch deutlich anders.

Bei den Haus- und Wohnungsbesitzern steht das Thema Sicherheit als Nummer 1 auf der Liste:

Rund drei Viertel der smart home-interessierten Wohneigentümer geben »Mein Haus, meine Wohnung sicherer machen« als Grund für den Einsatz von Smart Home-Technologien an. Erst mit gut 15 Prozentpunkten Abstand folgen Nutzungsmotive wie Bequemlichkeit sowie das Geld- und Energiesparen.

Bei Mietern hingegen geht es eher um Einsparung von Kosten:

Ihr Nutzungsmotiv-Ranking wird angeführt von »Energieverbrauch meines Haushalts reduzieren« mit 65 % sowie »Geld sparen« mit 64 %.

Mieter wollen sparen - Eigenheimbesitzer mehr Sicherheit, Grafik: Fittkau & Maaß Consulting
Mieter wollen sparen – Eigenheimbesitzer mehr Sicherheit, Grafik: Fittkau & Maaß Consulting

Damit haben beide Gruppe auch unterschiedliche Interessen an konkreten Produktgruppen.

Eigentümer wollen vor allem ihre Wohnung oder das Haus aus der Ferne überwachen und kontrollieren. Dazu interessieren sie sich für Alarm- und Sicherheitsanlagen ebenso wie für Rauchmelder, Heizungen sowie den Energieverbrauch (je über 70 % der Nennungen).

Bei den Mietern steht der Energieverbrauch im Fokus des Interesses (mehr dazu morgen bei energynet.de).

Je über drei Viertel der Befragten würden diesen gern via Internet aufzeichnen und überwachen bzw. internetgestützt optimieren.

Der W3B Report »Smart Home – Connected Home« dokumentiert das beachtliche Interesse von Eigenheimbesitzern wie auch Mietern an der Vernetzung von Haustechnik und -geräten. Er zeigt aber auch, dass Nutzungsmotive, relevante Einsatzbereiche, Vorbehalte sowie als kompetent wahrgenommene Anbieter je nach Zielgruppe sehr unterschiedlich ausfallen. Das gilt für Mieter und Wohneigentümer ebenso wie für Personen unterschiedlicher Alters- und Einkommensklassen und Konsumeinstellungen.

Diese Ergebnisse stammen aus dem W3B Report „Smart Home – Connected Home“, mit der sich Zielgruppen und Themen für Ihre Anforderungen passend analysieren lassen.

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Sicherheitslücken im Smart Home aufgedeckt http://intelligentesheim.de/sicherheitsluecken-smart-home/ http://intelligentesheim.de/sicherheitsluecken-smart-home/#comments Thu, 14 Aug 2014 08:04:29 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=68 Gastbeitrag von Robert Dölling (Google+-Profil) Hausautomations-Systeme, sogenannte Smart Home-Lösungen, können Licht, Heizung, Rollläden oder auch Türschlösser steuern. Dass selbst verschlüsselte Anlagen aus Sicht des Datenschutzes bedenklich sind, hat jetzt der IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge von der Saar-Uni in einem Feldversuch bestätigt. Das schlaue Haus, in dem die Haushaltsgeräte, Jalousien, Türen und Fenster oder natürlich auch die … Sicherheitslücken im Smart Home aufgedeckt weiterlesen

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Gastbeitrag von Robert Dölling (Google+-Profil)

Daten über unseren Alltag durch Smart-Home Systeme
Systeme für das Smart-Home und für die Hausautomation sorgen für viele Daten über unseren Alltag, Quelle: pixabay.com

Hausautomations-Systeme, sogenannte Smart Home-Lösungen, können Licht, Heizung, Rollläden oder auch Türschlösser steuern. Dass selbst verschlüsselte Anlagen aus Sicht des Datenschutzes bedenklich sind, hat jetzt der IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge von der Saar-Uni in einem Feldversuch bestätigt.

Das schlaue Haus, in dem die Haushaltsgeräte, Jalousien, Türen und Fenster oder natürlich auch die Heizung miteinander vernetzt sind, um Energie zu sparen oder einfach nur den Wohnkomfort zu erhöhen, ist längst keine Zukunftsvision mehr. Mittlerweile kommen immer neue Anwendungen auf den Markt und internationale Hightech-Konzerne streiten sich um Marktanteile. Während sich die Funktionalität dieser Smart Home-Lösungen ständig verbessert und auch verbilligt, scheinen die Anbieter die Datensicherheit erst einmal auszusparen. Dass sich das u.U. einmal rächen kann, stellen nun der Sicherheitsexperte Christoph Sorge und sein Team von der Saar-Uni deutlich heraus.

Forscher haben böswillige Angreifer simuliert

Um die Anfälligkeit von intelligenten Hausautomationssystemen zu testen, haben Sorge und seine Forschungsgruppe die Rolle eines böswilligen Angreifers übernommen: Dazu wurden die Systeme zweier Freiwilliger über einen längeren Zeitraum mit Hilfe eines einfachen, etwa zigarettenschachtelgroßen Mini-PCs belauscht und so ermittelt, wie viele Informationen ein herkömmliches, drahtloses Hausautomations-System über seine Besitzer verrät. Dabei hatten die Forscher keine zusätzlichen Informationen über die Bewohner. Im Ergebnis lieferten Systeme ohne Verschlüsselung jedem, der es darauf anlegt, große Mengen an Daten, und das ohne Vorkenntnisse über die Anlage oder die so ausgespähten Opfer.

Laut Sorge lassen sich aus diesen Daten Kommandos und Statusinformationen des Systems auslesen, die viel über das Verhalten und die Gewohnheiten der Bewohner aussagen. So konnten u.a. die Arbeitszeiten aber auch die Heizgewohnheiten über automatische Heizungssteuerungen abgeleitet werden. So war es möglich, Profile der Hausbewohner zu erstellen. Selbst wenn die Haussysteme eine Verschlüsselung enthielten, könnten sie Dritten Informationen liefern, denn selbst bei verschlüsselter Kommunikation sei es allein aufgrund der Anzahl der ausgetauschten Nachrichten noch möglich, Informationen über Anwesenheitszeiten zu gewinnen, so Sorge. Sowohl gegen die Funktion des Smart Home-Systems selbst, als auch gegen die Privatsphäre der Hausbewohner könnten sich dann mögliche Angriffe richten oder sogar Einbrüche planen.

Sicherheitslücken bei Smart-Home Systemen

Dass smarte Hausgeräte und deren Kommunikationsnetzwerke noch lange nicht gegen Hacker geschützt sind, stellte nun auch eine Studie von HP fest: Laut HP weisen derzeit rund 70% aller smarten Geräten im Haushalt wie Fernseher, Webcams, Thermostate, Sprinkleranlagen oder auch Schließmechanismen für Türen Sicherheitslücken auf.

Darunter fanden sich Lücken wie der bekannte „Heartbleed bug“ aber auch einfach nur ein schwacher Passwortschutz. HP stellte zudem fest, dass sich diese Sicherheitslücken im Zusammenschluss u.a. mit schlecht geschützten Smartphone-Apps noch weiter vergrößerten und Angreifern noch mehr Möglichkeiten eines schadhaften Zugriffs böten.

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Großes Interesse an Smart-Home Produkten bei Internet-Nutzern http://intelligentesheim.de/grosses-interesse-an-smart-home-produkten-bei-internet-nutzern/ Tue, 04 Feb 2014 11:57:09 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=44 Das Thema Smart-Home bleibt in diesem Jahr weiter auf der Tagesordnung. Der Markt steht noch ganz am Anfang, kommt aber immer mehr in Bewegung und das Interesse der potentiellen Nutzer wächst. Im Rahmen der letzten W3B Studie wurden daher mehr als 27.000 deutsche Internet-Nutzer zu ihrem konkreten Interesse an der Smart Home-Nutzung befragt. Grundsätzlich ist die … Großes Interesse an Smart-Home Produkten bei Internet-Nutzern weiterlesen

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Interesse der deutschen Internet-Nutzer am Smart-Home, Grafik: Fittkau & Maaß
Interesse der deutschen Internet-Nutzer am Smart-Home, Grafik: Fittkau & Maaß

Das Thema Smart-Home bleibt in diesem Jahr weiter auf der Tagesordnung. Der Markt steht noch ganz am Anfang, kommt aber immer mehr in Bewegung und das Interesse der potentiellen Nutzer wächst. Im Rahmen der letzten W3B Studie wurden daher mehr als 27.000 deutsche Internet-Nutzer zu ihrem konkreten Interesse an der Smart Home-Nutzung befragt.

Grundsätzlich ist die Bereitschaft der Nutzer, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ausgesprochen hoch: Nur ca. jeder Fünfte äußert grundlegendes Desinteresse. Über drei Viertel der befragten deutschen Internet-Nutzer (78 %) stehen jedoch der Nutzung von Smart Home-Technologien grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Vor allem in jungen Altersgruppen finden sich viele Interessenten, ebenso unter den trendorientierten Usern. Ein hohes Preisbewusstsein dagegen ist offensichtlich kein Treiber für das Interesse am Thema Smart Home.

Die befragte Gruppe wird sicher nicht repräsentativ sein, denn wer viel online ist, der wird ohnehin schon ein großes Interesse an Technik haben. Dennoch halte ich diese Ergebnisse für sehr interessant, denn diese Gruppe wird die First-Mover im Smart-Home-Markt stellen.

Steuerung der Haustechnik am attraktivsten

Interesse der Nutzer bei Smart-Home Technologien, Grafik: Fittkau & Maaß
Interesse der Nutzer bei Smart-Home Technologien, Grafik: Fittkau & Maaß

Für mich ist dabei besonders interessant, welche Bereiche für die Nutzer am interessantesten sind und ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht:

»Das Interesse an Smart Home-Technologien seitens der Nutzer ist sehr selektiv verteilt«, so Holger Maaß zu den Studienergebnissen. So fällt auf, dass sehr große Nutzerkreise (bis zu 50 % der Befragten) die Idee, Haustechnik aus der Ferne zu steuern, sehr attraktiv finden: Insbesondere das Regeln von Heizungen, aber auch von Fenstern/Jalousien und der Beleuchtung stößt auf große Nachfrage.

Deutlich geringer ist das Interesse bei der Steuerung einzelner Geräte . So hat lediglich jeder Fünfte Interesse, sein TV-Gerät aus der Ferne zu bedienen bzw. zu programmieren. Auch der »Smart Home-Klassiker« – der sich selbst verwaltende, automatisch nachbestellende Kühlschrank – findet unter den Befragten weniger als ein Fünftel potentielle Nutzer. An der Überwachung und Betreuung von Babys, Tieren und Pflanzen sind ebenfalls nur verhältnismäßig wenige (maximal 15 % der Befragten) interessiert.

Einschätzungen zur Verbreitung der Smart-Home Technologien

Zukunft des Smart-Home aus der Sicht der Nutzer, Grafik: Fittkau & Maaß
Zukunft des Smart-Home aus der Sicht der Nutzer, Grafik: Fittkau & Maaß

Ganz anders sieht es aus bei der Einschätzung, wie schnell sich Smart Home-Technologien in Deutschland ihrer Meinung nach verbreiten werden, und wann die Nutzung in deutschen Haushalten alltäglich wird. Sieger aus Nachfragesicht ist hier ganz klar das aus der Ferne steuerbare TV-Gerät: Jeder zweite befragte Nutzer ist der Ansicht, dass dies spätestens in einem Jahr in vielen deutschen Haushalten alltäglich wird. Auch bei Anwendungen wie der automatischen Druckerpatronenüberwachung-/nachbestellung oder der Regulierung von Heizungen, Fenstern und Jalousien gehen viele (je ca. 40 %) davon aus, dass sie hierzulande in einem Jahr flächendeckend zum Einsatz kommen werden.

Weniger enthusiastisch werden hingegen die Zukunftschancen der »Fernwartung« von Pflanzen und Tieren beurteilt: Hier erwarten nur wenige eine Verbreitung innerhalb der nächsten Jahre. Auch der vielbeschworene Smart Home-Kühlschrank wird aus der Perspektive der befragten Nutzer in naher Zukunft keinen Boom erleben. 40 % glauben, dass dies in den kommenden zwei Jahren nicht realistisch ist. Und rund jeder Vierte ist der Ansicht, dass dieser eine Zukunftsvision bleiben und nie alltäglich sein wird.

 

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