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VDE – Intelligentes Heim http://intelligentesheim.de ein Smarthome-Blog Thu, 26 Mar 2015 13:15:14 +0000 de hourly 1 Ist die EEBus Initiative auf dem Weg zum Smart Home Standard? http://intelligentesheim.de/eebus-initiative-weg-smart-home-standard/ http://intelligentesheim.de/eebus-initiative-weg-smart-home-standard/#comments Thu, 26 Mar 2015 14:15:14 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=174 Eigentlich wollte ich schon länger etwas über die Allseen-Alliance schreiben.  Das ist das größte Bündnis von Unternehmen, das sich mit der Kommunikation von Geräten untereinander im Internet-of-Things beschäftigt. Die Besonderheit daran ist, dass der Austausch über Open-Source-Software erfolgt. Ich hoffe, dass ich bald mal dazu kommen werde Euch dieses Bündnis vorzustellen, das immerhin 140 Mitglieder … Ist die EEBus Initiative auf dem Weg zum Smart Home Standard? weiterlesen

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Eigentlich wollte ich schon länger etwas über die Allseen-Alliance schreiben.  Das ist das größte Bündnis von Unternehmen, das sich mit der Kommunikation von Geräten untereinander im Internet-of-Things beschäftigt. Die Besonderheit daran ist, dass der Austausch über Open-Source-Software erfolgt. Ich hoffe, dass ich bald mal dazu kommen werde Euch dieses Bündnis vorzustellen, das immerhin 140 Mitglieder aufweisen kann.

Ein weiter Sprung auf dem Weg zum Smart Home Standard, Foto: stokpic.com
Ein weiter Sprung auf dem Weg zum Smart Home Standard, Foto: stokpic.com

1. Plugfest der EEBus Initiative in Offenbach

Ein anderes Bündnis wächst an und möchte zum internationalen Smart-Home Standard werden. Bereits 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können Produkte für den EEBus-Standard vorzeigen. Gezeigt wurden diese Anwendungen im Rahmen des ersten Plugfestes der EEBus Initiative im VDE-Institut in Offenbach.

„Die guten Ergebnisse bei der Vernetzung so vieler Teilnehmer unter realistischen Bedingungen zeigt, dass das zugrundeliegende EEBus-Konzept erneut seine Praxis-Tauglichkeit und Effektivität unter Beweis gestellt hat“, sagt Peter Kellendonk. Vorsitzender der EEBus Initiative. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum internationalen Standard im Bereich Smart Home und Smart Grid.“

Beteiligt an der umfassenden Vernetzungs-Präsentation waren:

  • Hausgeräte-Hersteller wie Bosch und Siemens Hausgeräte sowie Miele
  • die Heizungsunternehmen Vaillant und Wolf (Heizung)
  • Unternehmen der Gatewaytechnologie (Intel, Murata, Devolo)
  • Wechselrichter- (Kostal) und System-Lieferanten (SMA, Busch Jaeger, Diehl, Fraunhofer)
  • Unternehmen der Energiebranche (MVV – Beegy, Ebee).
  • Firmen aus dem Bereich Zahlungsverkehr und Transaktionssysteme (Worldline)
  • Ein Elektroauto (ein BMW Active E) war ebenfalls Bestandteil der präsentierten Anwendungen.

Die Prüfingenieure des VDE-Instituts konnten die Interoperabilität der Geräte aller Teilnehmer mit Hilfe des neuen VDE-Testsystems verifizieren. Dieses Vorgehen gibt Kunden und Vernetzungs-Partnern die Sicherheit, dass der Informationsaustausch bei den für den Markteintritt vorgesehenen Produkten auch im Anwendungsalltag funktioniert. Nur
wenn man dies unter für allen gleichen Bedingungen und beim konkreten Zusammenspiel der späteren Seriengeräte geprüft habe, ist eine reibungslose Kommunikation möglich.

Erfolgreiche Integration internationaler Unternehmen in EEBus

Peter Kellendonk freute sich bei der Analyse des Plugfestes vor allem über die erfolgreiche Integration internationaler Unternehmen wie Intel, Worldline oder Murata.

„Die weltweite Einigung bei der Vernetzungstechnik ist unser Grundprinzip und Voraussetzung für eine für eine unbeschränkte Interoperabilität.“

Nur so sei es möglich, Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz allgemein zu steigern Auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit gibt es parallel zu dem durchgeführten Plugfest weitere entscheidende Fortschritte. So wurde Mitte März auf der CeBIT eine strategische Kooperation zwischen der EEBus Initiative e.V. (EEBus e.V.) und dem Open Interconnect Consortium (OIC) verabredet. Mitglied bei OIC sind zahlreiche Weltmarktführer wie Acer, Cisco, Dell, GE, Honeywell, Intel, Lenovo, Samsung und Siemens. Beide Initiativen verabredeten, gemeinsam eine weltweite Interoperabilität elektronischer Geräte zu schaffen.

Mehr Anwendungen möglich durch weltweite Kooperationen

Ende 2014 hatte sich die EEBus Initiative auch mit den beiden anderen führenden europäischen Smart Energy/ Smart Home Initiativen AGORA sowie Energy@home auf ein solches Vorgehen verständigt. Mit einem Schlag potenziert sich dank der weltweiten Kooperationen die Zahl der möglichen Anwendungen. Die elektronischen Geräte sind beliebig kombinierbar. Den Alltag durch benutzerfreundliche und umfangreiche Funktionalitäten einfacher und komfortabler zu gestalten ist ein wesentlicher Vorteil dieser Interoperabilität.

Darüber hinaus ermöglicht eine umfassende Konnektivität den Nutzern, eine aktive Rolle auf dem Energiemarkt einzunehmen, bedingt durch eine Effizienzsteigerung beim Einsatz erneuerbarer Energien, Das bringt sowohl Vorteile für die Umwelt – durch die Senkung der CO2 Emissionen – als auch für den Verbraucher, durch verringerte Energiekosten.

Für mich sind die Internationalisierung und die Interoperabilität die entscheidenden Aspekte. Denn nur wenn die Geräte und Anwendungen auch mit vielen weiteren Geräten und Systemen kommunizieren können, besteht die Chance auf einen Standard im Smart-Home Sektor.

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Pläne zur Normung für das Smart-Home vom VDE http://intelligentesheim.de/plaene-zur-normung-fuer-das-smart-home-vom-vde/ http://intelligentesheim.de/plaene-zur-normung-fuer-das-smart-home-vom-vde/#comments Thu, 20 Mar 2014 09:38:42 +0000 http://intelligentesheim.de/?p=50 Neue Produkte oder Technologien  in Normen festzuhalten ist wohl typisch deutsch, alles wird geregelt. Sie sind, so steht es bei Wikipedia, private Regelwerke mit Empfehlungscharakter, die den Stand der Technik abbilden können oder dahinter zurück bleiben. Die Relevanz von Normen wird in der Praxis erst durch deren Anwendung bestimmt, wenn sie nicht bereits vom Gesetzgeber … Pläne zur Normung für das Smart-Home vom VDE weiterlesen

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Aus dem Titel der VDE-Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“
Aus dem Titel der VDE-Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“

Neue Produkte oder Technologien  in Normen festzuhalten ist wohl typisch deutsch, alles wird geregelt. Sie sind, so steht es bei Wikipedia, private Regelwerke mit Empfehlungscharakter, die den Stand der Technik abbilden können oder dahinter zurück bleiben. Die Relevanz von Normen wird in der Praxis erst durch deren Anwendung bestimmt, wenn sie nicht bereits vom Gesetzgeber durch ein Gesetz oder eine Verordnung festgelegt wird.

VDE-Normungs-Roadmap „Smart Home + Building“

Die VDE|DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und der VDE haben nun eine deutsche Normungs-Roadmap  „Smart Home + Building“ vorgelegt. Ich war zuerst skeptisch, brauchen wir eine Normung in diesem Bereich? Regelt das nicht der Markt alleine? Standards für Video-Kassetten, DVD oder Blue-Ray als Beispiel haben sich auch nicht aufgrund der Normung durchgesetzt. Oder liege ich da falsch?

Diese Roadmap gibt einen Überblick über den aktuellen Status und Trends zu den aktuell gültigen Normen und Standards, bzw. welche jetzt neu zu entwickeln sind. Zugleich ist sie ein wesentlicher Bestandteil für die internationale Markterschließung auf diesem Gebiet, so der VDE.

Normung fördert intelligente Heimvernetzung

Aus der Sicht der Anwender wäre eine Normung durchaus sinnvoll. Wie die obigen Beispiele zeigen, wollen Anwender einheitliche Standards und Technologien, die ohne Probleme miteinander kommunizieren können. Sie wollen nicht an einen Hersteller gebunden sein, sie wollen einfache Bedienung, sowie stabile Systeme, die ergonomische Spezifikationen erfüllen. Mangelnde Interoperabilität und Konvergenz sowie fehlende Spezifikationen verunsichern die Käufer. Das Thema Datenschutz ist ebenfalls von zentraler Bedeutung.

Der VDE sieht jetzt die Aufgabe “ in der Festlegung von Funktions-, Informations-, Kommunikations- und Komponentenebenen. Dazu wird empfohlen, Unternehmen sowie die vielfältigen Smart-Home-Initiativen mit ihren umfangreichen Erfahrungen intensiv in den Prozess einzubinden und ein offen zugängliches Webportal für alle Beteiligten einzurichten.“ Eine Beteiligung an internationaler Normung ist ebenfalls geplant.

Darüber hinaus ist geplant die verschiedenen Normungsaktivitäten „AAL“, „E-Energy / Smart Grids“, „Elektromobilität“ und auch „Smart Home“ unter dem Stichwort „Smart Cities“ zusammen geführt werden sollen.

Was meinen Sie? Brauchen wir einen Normungsprozess, kann man das nicht alleine dem Markt überlassen?

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