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Noch wichtiger als Komfort und Behaglichkeit ist für viele Haus- und Wohnungsbesitzer, oder auch für Mieter, die Sicherheit ihres Eigentums. So stehen Funktionen für die Sicherheit häufig ganz oben bei den gewünschten Funktionen von Smart Home Systemen. Dies bestätigen unterschiedliche Untersuchungen und auch Gespräche mit verschiedenen Anbietern.
Vor diesem Hintergrund konzentrieren sich viele Angebote auf dem mittlerweile unübersichtlichen Markt für Smart Home Produkte auf den Bereich Sicherheit. Diese informieren uns, sobald zuhause unberechtigterweise eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird, und auch wenn Bewegungen in Abwesenheit der Bewohner erfasst werden.
Zu diesen Anbietern gehört auch der Spezialist für DECT-Telefone, die Gigaset AG mit ihrer Tochter Gigaset Elements GmbH aus Düsseldorf. Unter dem Motto „Intelligentes Wohnen“ wird ein „Safety Starter Kit“ mit verschiedenen Erweiterungs-Möglichkeiten angeboten. So bleibt man über das Smartphone immer mit dem Haus verbunden und weiß stets, dass alles sicher ist.
Zuerst möchte ich die Funktionen aufzählen, bevor ich zu meinem Kommentar komme.

Das genannte Starter-Kit besteht aus einer Basis-Station, einem Tür- und einem Bewegungs-Sensor. Zusätzlich gibt es noch einen Fenster-Sensor und eine Alarmsirene und die bereits enthaltenen Sensoren als Erweiterung zu kaufen.
Die Basis-Station ist die Kommunikationszentrale, sie ist zum einen mit einem Netzwerkkabel über das DSL-Modem mit dem Internet verbunden und zum anderen über den Funkstandard DECT ULE (Ultra-Low Energy) mit den einzelnen Sensoren.
Für die Sensoren gibt es eine mitgelieferte Batterie. Eine bebilderte Anleitung für die ersten Schritte macht die Einrichtung und Montage der Sensoren recht leicht. Danach geht es an die App auf dem Smartphone, die es für Android und iOS gibt. Nach der Installation der App muss man sich registrieren, bzw. einloggen. Zum Abschluss der Installation wird die Basis-Station aktiviert und die Sensoren mit der Basis synchronisiert.
Ist alles eingerichtet, erhält man auf dem Smartphone eine Nachricht, wenn die Tür oder ein Fenster geöffnet wird und wenn sich etwas bewegt im Haus. Wer alleine wohnt, muss auf den ersten Einbruch warten, bis eine Benachrichtigung eintrifft. Und mit Familie erfährt man, wenn die Kinder nach Haus kommen oder die die Ehefrau zu Hause ankommt.
Die letzten Beispiele klingen aber schon sehr nach Überwachung, will man die in der Familie haben? Für sinnvoll halte ich eine Überwachung vielleicht noch bei älteren Menschen, da die App auch meldet wenn die Sensoren keine Bewegung mehr registrieren.
Für mich ist der Nutzen eines solchen Systems nicht ersichtlich, immerhin kostet das Starter-Kit knapp 200 Euro. Ich habe bei dem Test festgestellt, mit fehlt der Nutzen eines solchen Systems. Wer aber Wert legt auf ein einfaches Sicherheits-System und keine Erweiterung auf ein umfassendes Smart-Home System haben möchte, der ist bei diesem Paket gut aufgehoben.
Beachten muss man aber noch, dass die Batterien in den Sensoren keine Standard-Batterien sind. Es handelt sich um Batterien des Typs CR123A. Bei meinem Test war die Batterie des Türsensors recht schnell leer und passenden Ersatz findet man nicht überall.
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Den Studienergebnissen zufolge hat das »Smart Home« für weite Nutzerkreise die Schwelle von der Vision zur Wirklichkeit bereits überschritten – gleichzeitig können bzw. wollen manche Zielgruppen mit diesem Thema noch gar nichts anfangen.
Besonders großes Interesse besteht in der Internet-Nutzerschaft daran, elektronische Geräte im Haushalt (z. B. Fernseher, DVD-Player, Waschmaschinen) mit dem Internet zu vernetzen: 58 % der befragten Online-Nutzer gaben an, dass sie Technologien dieser Art gern einsetzen möchten oder sogar bereits aktiv nutzen. Knapp jeder fünfte Befragte hat schlichtweg kein Interesse daran; in etwa ebenso viele geben an, dass die Nutzung für sie »grundsätzlich nicht in Frage kommt«.
Auch der Anteil der Interessenten an vernetzter Wohnungs- bzw. Haustechnik (z. B. Heizungs-, Lüftungs-, Alarmanlagen, Beleuchtung) ist mit knapp 50 % durchaus beachtlich. Allerdings fällt hier der Anteil der Ablehner größer aus – er liegt bei gut 25 %.
Als besonders affin für Smart Home-Technologien erweisen sich typische „Early Adopter“: junge, männliche, technikaffine, trendorientierte Zielgruppen, die bereits sehr gut mit Gadgets wie Smartphones, Tablets & Co. ausgestattet sind. In dieser Gruppe befinden sich besonders viele bereits aktive Smart Home-User.
Das Profil der heutigen Smart Home-Interessenten dagegen weicht in zentralen demographischen Merkmalen nicht wesentlich vom Internet-Durchschnitt ab – ein Hinweis darauf, dass der Weg zum Massenmarkt bereits geebnet wurde. Dabei fällt – je nach Technologie – das Interessenten-Profil unterschiedlich aus: Während z. B. Frauen und Männer gleichermaßen an der Online-Fernsteuerung der Waschmaschine sowie an der Internet-Überwachung und -Fütterung von Haustieren interessiert sind, ist die Online-Steuerung von Heizungs- oder Lüftungsanlagen eher »Männersache«.
Der W3B Report zeigt zudem, dass die Smart Home-Affinität keineswegs auf Haus- und Wohnungsbesitzer begrenzt ist: An der Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs zeigen z. B. Mieter größeres Interesse als Bewohner von Eigenheimen.

Wenn es um die Online-Vernetzung elektronischer Geräte geht, so ist aus Nutzersicht vor allem die Kameraüberwachung von Wohnung/Zimmern sowie die Fernsteuerung des TV-Geräts via Internet attraktiv. Auf breites Interesse stoßen zudem die Verwaltung des heimischen Kühlschranks (z. B. die automatische Nachbestellung von Kühlschrankinhalten) sowie das internet-gesteuerte Gießen von Zimmerpflanzen und das An-/Ausschalten der Waschmaschine.
Ein vorrangiges Nutzungsmotiv ist es dabei, die „Dinge einfacher, bequemer zu machen“: ca. zwei Drittel der Befragten nannten dies als wichtigen Aspekt. Die Kostenkontrolle bzw. Kosteneinsparungen spielen mit im Vergleich dazu mit 16 % der Nennungen nur eine untergeordnete Rolle.
Im Bereich der vernetzten Haustechnik bestehen die größten Interessentenpotentiale bei der Online-Fernsteuerung der heimischen Heizungsanlage sowie der Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs. Auch die Internet-Überwachung von Alarmanlagen und Rauchmeldern stehen hoch im Kurs.
Der am häufigsten genannte Beweggrund für die Nutzung von Connected Home-Technologien dieser Art ist es, das Haus bzw. die Wohnung sicherer zu machen. Auf Platz zwei und drei folgen die Reduzierung der Energiekosten sowie die Möglichkeit, dadurch Geld zu sparen.

Ungeachtet des großen Nutzer- und Interessentenpotentials stehen weite Nutzerkreise dem Thema „Connected Home“ noch desinteressiert oder sogar ablehnend gegenüber. Vor allem Frauen und Nutzer der Generation 50 plus zeigen sich kritisch.
Die größte Befürchtung der Smart Home-Ablehner: Die drohende Technikabhängigkeit. 44 % der Personen, die an Connected Home nicht interessiert sind, vermuten, dass man dadurch „zu abhängig von der Technik“ würde. Auch Datensicherheitsbedenken werden von vielen angeführt (37 %).
Das größte Vertrauen der (potentiellen) Käufer genießen die Smart Home-Hersteller selbst: Deutlich über die Hälfte der Befragten würde sich im Falle einer Anschaffung vorzugsweise direkt an die Hersteller dieser Geräte/Technologien wenden bzw. bei diesen kaufen. Andere Anbieter (z. B. Heizungs-/Klima-/Elektroinstallateure oder Fachhändler) werden hingegen von maximal jedem dritten Befragten als besonders kompetent eingestuft.
Dass die neuen Technologien des „Internet der Dinge“ das private Wohnen und Leben der Zukunft maßgeblich verändern werden, steht außer Frage. Der Erfolg der einzelnen Smart Home-Technologien und -Anbieter wird dabei ganz entscheidend von der Akzeptanz und dem wahrgenommenen Nutzen der relevanten Zielgruppen abhängen. „In der zukünftig immer stärker digital vernetzten Welt kommt es für Smart Home-Anbieter darauf an, die Bedürfnisse der Kunden zu kennen und optimal zu bedienen“, betont Holger Maaß: „Mit der steigenden Menge und Vielfalt „smarter Technologien“ werden auch Einstellungen und Anforderungen der Nutzer immer vielschichtiger“.
Der komplette W3B-Report kann direkt bei Fittkau & Maaß kostenpflichtig bestellt werden.
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Mich hat schon häufiger die Frage beschäftigt welche Funktionen die Kunden von einem Smart Home erwarten. Was muss das Smart Home können, damit es für die Kunden attraktiv wird?
Auf der Messe Light + Building hatte ich in diesem Jahr mit einigen Ausstellen gesprochen und da kamen immer die gleichen Antworten. An erster Stelle steht die Erhöhung der Sicherheit, dann kommt die Erhöhung des Komforts und am Ende steht die Reduzierung des Energieverbrauchs.
In den letzten Tagen habe ich nun unterschiedliche Meldungen zu dieser Frage gelesen. Einmal geht es um die Wünsche der Kunden in den USA und einmal um die Erwartungen der Kunden in Deutschland.
Die Aussagen für den deutschen Markt stammen von einer Untersuchung der Hochschule Rosenheim und sind das Ergebnis einer Zielgruppenanalyse. Darin wurden etwas mehr als 700 Personen zwischen 25 und 35 Jahren befragt. Das Ergebnis ist teilweise überraschend.
Das waren die am häufigsten genannten Wünsche:
Das sind recht pragmatische Anforderung, das Komfort-Bedürfnis spielt kaum eine Rolle. Sicherheit und Energieeffizienz stehen zusammen im Vordergrund. Bunte Lichter und verschiedene Beleuchtungsszenarien sind keine Thema, wie der Autor in dem Beitrag, Gerhard Bäurle, wenig überrascht festgestellt hat.
Viele der Innovationen für das Smarthome kommen aus den USA. Da ist es interessant zu wissen, ob die Amerikaner andere Anforderungen haben als wir. Was ist dort wichtig?
Dieser Frage ist die Baumarktkette Lowe, selbst Anbieter eines Systems, nachgegangen und hat 2.000 Personen zu ihren Wünschen an ein Smarthome befragt. Der Artikel dazu ist gestern bei Greentechmedia erschienen.
Dort waren die Anforderungen an das Smarthome nicht so detailliert, aber vom Prinzip ähnlich wie bei uns:
Damit stehen auch auf der anderen Seite des Atlantiks Sicherheit und Energieeffizienz vor dem Komfort. Sehr interessant fand ich auch, dass 50% der Befragten lieber eine Bastellösung ohne weitere Kosten wollen, während nur 21% ein professionell installiertes System bevorzugen, das monatliche Kosten nach sich zieht. Ist das dem Auftraggeber zu verdanken?
Die Umfrage hat auch gezeigt, dass in den USA das Bedürfnis, das Smarthome über ein Smartphone zu bedienen, größer ist als bei uns. Ist das wirklich so? Nach den Produkten und Angeboten, sowie den Online-Berichten, wird ein ganz anderer Eindruck vermittelt.
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Hausautomations-Systeme, sogenannte Smart Home-Lösungen, können Licht, Heizung, Rollläden oder auch Türschlösser steuern. Dass selbst verschlüsselte Anlagen aus Sicht des Datenschutzes bedenklich sind, hat jetzt der IT-Sicherheitsexperte Christoph Sorge von der Saar-Uni in einem Feldversuch bestätigt.
Das schlaue Haus, in dem die Haushaltsgeräte, Jalousien, Türen und Fenster oder natürlich auch die Heizung miteinander vernetzt sind, um Energie zu sparen oder einfach nur den Wohnkomfort zu erhöhen, ist längst keine Zukunftsvision mehr. Mittlerweile kommen immer neue Anwendungen auf den Markt und internationale Hightech-Konzerne streiten sich um Marktanteile. Während sich die Funktionalität dieser Smart Home-Lösungen ständig verbessert und auch verbilligt, scheinen die Anbieter die Datensicherheit erst einmal auszusparen. Dass sich das u.U. einmal rächen kann, stellen nun der Sicherheitsexperte Christoph Sorge und sein Team von der Saar-Uni deutlich heraus.
Um die Anfälligkeit von intelligenten Hausautomationssystemen zu testen, haben Sorge und seine Forschungsgruppe die Rolle eines böswilligen Angreifers übernommen: Dazu wurden die Systeme zweier Freiwilliger über einen längeren Zeitraum mit Hilfe eines einfachen, etwa zigarettenschachtelgroßen Mini-PCs belauscht und so ermittelt, wie viele Informationen ein herkömmliches, drahtloses Hausautomations-System über seine Besitzer verrät. Dabei hatten die Forscher keine zusätzlichen Informationen über die Bewohner. Im Ergebnis lieferten Systeme ohne Verschlüsselung jedem, der es darauf anlegt, große Mengen an Daten, und das ohne Vorkenntnisse über die Anlage oder die so ausgespähten Opfer.
Laut Sorge lassen sich aus diesen Daten Kommandos und Statusinformationen des Systems auslesen, die viel über das Verhalten und die Gewohnheiten der Bewohner aussagen. So konnten u.a. die Arbeitszeiten aber auch die Heizgewohnheiten über automatische Heizungssteuerungen abgeleitet werden. So war es möglich, Profile der Hausbewohner zu erstellen. Selbst wenn die Haussysteme eine Verschlüsselung enthielten, könnten sie Dritten Informationen liefern, denn selbst bei verschlüsselter Kommunikation sei es allein aufgrund der Anzahl der ausgetauschten Nachrichten noch möglich, Informationen über Anwesenheitszeiten zu gewinnen, so Sorge. Sowohl gegen die Funktion des Smart Home-Systems selbst, als auch gegen die Privatsphäre der Hausbewohner könnten sich dann mögliche Angriffe richten oder sogar Einbrüche planen.
Dass smarte Hausgeräte und deren Kommunikationsnetzwerke noch lange nicht gegen Hacker geschützt sind, stellte nun auch eine Studie von HP fest: Laut HP weisen derzeit rund 70% aller smarten Geräten im Haushalt wie Fernseher, Webcams, Thermostate, Sprinkleranlagen oder auch Schließmechanismen für Türen Sicherheitslücken auf.
Darunter fanden sich Lücken wie der bekannte „Heartbleed bug“ aber auch einfach nur ein schwacher Passwortschutz. HP stellte zudem fest, dass sich diese Sicherheitslücken im Zusammenschluss u.a. mit schlecht geschützten Smartphone-Apps noch weiter vergrößerten und Angreifern noch mehr Möglichkeiten eines schadhaften Zugriffs böten.
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