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Immer dominanter auf der Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte IFA wird das Thema Smart Home und Vernetzung oder Internet of Things IoT. Bei Siemens und Bosch ist es nicht mehr nur eine Vision, in den wichtigsten Produktgruppen dieser Aussteller werden auf der IFA vernetzte Geräte mit einem konkreten Nutzen gezeigt, die das Leben der Nutzer leichter machen sollen.
Die Vernetzung soll auch kein Selbstzweck sein, sie soll konkrete Nutzen und Vorteile bringen. Damit die vernetzte Küche Realität wird und auf dem Massenmarkt ankommt, muss die Technik sich an das Leben der Nutzer anpassen können, also flexibel sein, und den Alltag vereinfachen. Haushaltsgeräte müssen mit der Vermetzung attraktiver werden, die Nutzung muss Freude bereiten und Sinn machen. Wann die Kunden eine vernetzte Küche akzeptieren und sie auch nutzen zeigt die Trendstudie Connected Home, die bereits vorgestellt wurde.
Es kommt also darauf an, was die Geräte für einen konkreten Nutzen haben, die Vernetzung soll kein Selbstzweck sein. Während sonst im Bereich Smart-Home nicht immer ersichtlich ist, zeigen die Geräte von Siemens und Bosch mit der App Home Connect durchaus sinnvolle Anwendungen.
Man muss nach wie vor selbst einkaufen und den Geschirrspüler manuell ausräumen, aber manche Wege werden mit diesen Geräten erleichtert oder abgenommen. Als Kunde ist man nicht an einen der Hersteller gebunden. Mit der App Home Connect können Geräte sowohl von Siemens als auch von Bosch genutzt werden. Der Standard ist so offen gehalten, dass sich auch andere Hersteller anschließen können.

Der Kühlschrank bestellt noch nicht selbständig, aber das wird auch nicht unbedingt gewünscht sein. Dafür haben die neuen Kühlschränke mit WLAN zwei Kameras eingebaut, die nach jedem Schließvorgang ein Foto machen und in der App somit den aktuellen Inhalt sichtbar machen. Wenn es nicht zu voll ist, bekommt man somit einen Einblick und weiß schon bevor man sich von der Arbeit auf dem Weg nach Haus macht, was noch eingekauft werden muss.
Die App gibt zusätzlich Tipps zur Lagerung von einzelnen Lebensmitteln, damit sie lange frisch gehalten werden können.

Wer kennt das nicht, wir stehen vor der Waschmaschine und wissen nicht welches Programm für die Wäsche am besten ist? Mit der erleichterten Bedienung über Smartphone oder Tablet können wir künftig die Wäsche auswählen, die überwiegend eingelegt wird und die Maschine wählt dann das passende Programm. Wir können noch auswählen ob wir es besonders eilig haben oder ob wir Zeit haben, bzw. ob ein Energieoptmiertes Programm laufen soll.
Mit dieser Funktion kann auch gewählt werden, wann das Gerät laufen soll. So kann es auch mit einem Preissignal des Stromversorgers gestartet werden, wenn Strom günstiger ist. Ok, das gibt es noch nicht und ist auch nicht absehbar. Aber viel näher liegend ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des eigene Hauses. Am Stand von Bosch ist auf der IFA gut zu sehen, wie in Zusammenarbeit mit dem SMA Sunny Home Manager Waschmaschine und Trockner gestartet werden können, wenn ausreichend Strom vom Dach verfügbar ist.
Die Möglichkeit an sich ist nicht neu, war bisher aber nur mit Zwischensteckern möglich. Jetzt gibt es Geräte, die direkt eingeschaltet werden können, wenn für den Strom nichts gezahlt werden muss. Das macht die Lösung für den Massenmarkt deutlich attraktiver.
Als ich hörte, dass auch die Kaffeemaschine per App bedient werden kann, habe ich mir den Mehrwert noch nicht vorstellen können. Doch durch die Bedienung per Smartphone oder Tablet kann die Anzahl der möglichen Kaffeespezialitäten deutlich erhöht werden. Bei jeder Art von Kaffee kann die Stärke, die Wassermenge oder die Temperatur variiert werden, je nach persönlichem Wunsch.
Bei Besuch kann mit der Playlist jeder Gast seine persönliche Bestellung aufgeben und an der Maschine kann diese dann abgearbeitet werden. Natürlich müssen auch immer die passenden Gläser unter den Aus.ass gestellt werden.
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Zur IFA 2015 geht es hier wieder weiter mit einem Blick auf die aktuelle Smarthome Welt. Als Einstieg passt die Pressemeldung von Siemens Hausgeräte zur Trendstudie „Connected Home – Digitales Vernetzen und das Wohnen von Morgen“. Sie zeigt, dass Vernetzung heute ein Grundprinzip des Lebens geworden ist und für alle Generationen eine bedeutende Rolle spielt. Im Fokus der Vernetzung stehen Lebensqualität, Arbeitserleichterung und Gesundheit.
Lange wurde behauptet, das vernetzte Zuhause sei nur etwas für die junge Generation. Jetzt belegt eine repräsentative Umfrage des Zukunftsinstituts das Gegenteil. Selbst bei den über 55-Jährigen glaubt ein Drittel der Befragten, dass ihnen ein vernetzter Haushalt das Alltagsleben erleichtert.
Fast die Hälfte der 36- bis 54-jährigen Deutschen zieht intelligente Technologie sogar externen Dienstleistern vor. Selbst wenn Geld keine Rolle spielt, wären 45 Prozent mit intelligenten Hausgeräten langfristig zufriedener als mit einer persönlichen Haushaltshilfe.
Die Umfrage ist Teil einer Trendstudie zum Thema „Connected Home – Digitale Vernetzung und das Wohnen von morgen“, die zur IFA 2015 von Siemens Hausgeräte herausgegeben wurde. Sie betrachtet Vernetzung als neues Grundprinzip des Lebens und stellt sie in Zusammenhang mit anderen Megatrends wie Neo-Ökologie, Mobilität, Urbanisierung und einer neuen Wissens- und Gesundheitskultur. Die Auswirkungen, die diese auf das Wohnen und den privaten Alltag hat, beleuchtet der Report aus der Generationenperspektive. Im Zentrum stehen drei Altersgruppen mit ihren Wünschen und Nutzungsinteressen: Die Millennials (16 – 35 Jahre), die Generation Rush Hour (36 – 54 Jahre) und die Generation 55plus.
Den heute 16- bis 35-Jährigen wurde Digitalität sozusagen in die Wiege gelegt. In vernetzten Welten suchen sie Erlebnis und Kommunikation. Ein Connected Home – egal ob im eigenen Haushalt oder bei Bekannten – ist Teil ihrer multidimensionalen Realität. Es muss mit den Social Networks interagieren. Denn hier treffen Millennials ihre Freunde und teilen ihre Erfolge per Post, Chat oder Video. Von hier beziehen sie einen Großteil ihres Wissens, sowie Ideen und Inspiration:
„Kochen lernt der Nachwuchs heute immer weniger von den Eltern, sondern mit virtuellen Mitteln“, stellt der Trendreport fest. „Das Internet wird in Haushaltsangelegenheiten […] zum Informationsmedium Nummer eins.“
Tatsächlich vertreten 48 Prozent der Millennials die Meinung, dass sie mehr kochen würden, wenn Hausgeräte sie bei der Zubereitung von Mahlzeiten unterstützen.
Tief verankert ist ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein: Features, die sie vor dem Wegwerfen von Lebensmitteln bewahren, stehen hoch im Kurs.
Grundsätzlich leben sie mit der Technik auf Augenhöhe. Sie akzeptieren, dass Software manchmal klüger ist als sie selbst, reagieren aber äußerst kritisch, wenn dies nicht der Fall ist. Intuitive Bedienbarkeit stellt für 70 Prozent ein Muss dar, ebenso wie Plug and Play, antizipatorische Technik und die Erwartung, dass einmal gekaufte Geräte mit Upgrades auf den neuesten Stand gebracht werden können.
Die 36- bis 54-Jährigen sind terminlich rund um die Uhr eingebunden – sei es durch Beruf, Familie und Partnerschaft oder diverse Freizeitaktivitäten. Das Connected Home dient überwiegend ihrer Selbstoptimierung. Es hilft ihnen, die vielfältigen Anforderungen des Lebens im Griff zu behalten.
Menschen in der Lebensmitte wünschen sich intelligente Dienstleistungen, die ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen: nicht nur einzelne Aufgaben, sondern am liebsten ganze Abläufe und Supply-Chains. Idealerweise ist ihre Anwesenheit im Haushalt gar nicht mehr nötig.
„Fast jeder zweite Befragte zwischen 36 und 54 Jahren sagt von sich, dass er mit ausgereifter (teil-)autonomer Hausgerätetechnik (z.B. zur Oberflächenreinigung, zum Staubsaugen oder Wäscheautomaten mit Bügelfunktion) langfristig zufriedener wäre als mit einer Haushaltshilfe (45 Prozent).“
Am Wochenende sucht die Generation Rush Hour Entschleunigung. Dabei können insbesondere Küchengeräte auch Teil einer „Slow Culture“ sein, bei der in Ruhe genossen wird.
Ein wichtiges Anliegen sind Fitness und Gesundheit. Mehr als 40 Prozent nutzen Apps für Mobilgeräte zur Analyse und Verbesserung ihrer Essgewohnheiten.
Zu einem automatisierten Alltagsmanagement zählt für sie ein Schnittstellendesign, das sowohl Daten aus der persönlichen Cloud einbezieht als auch Kontakt zu externen Dienstleistern erlaubt. Datenschutz und Wahlfreiheit haben dabei hohen Stellenwert. Die Generation Rush Hour will bei allem Vertrauen in vernetzte Technik ihre Autonomie wahren und stets Übersicht und Kontrolle über alle Funktionen behalten.
„Alt ist nur, wer zu Hause nicht mehr allein leben kann“, ergab eine Studie des UBS Wealth Managements unter Amerikanern. Vor diesem Hintergrund wird Vernetzung zum neuen Anti-Aging-Rezept.
Denn ein intelligentes, vernetztes Zuhause ist in der Lage, fremde Hilfe zumindest teilweise zu ersetzen. Es kann durch Erinnerungsfunktionen und mit Sicherheitsabschaltungen schützend durch den Alltag begleiten, Schnittstellen zu medizinischen Checkpoints und Hilfsdiensten aus dem ärztlichen und sozialen Umfeld schaffen. Damit stellt es so viel Wachsamkeit wie nötig und so wenig Entmündigung wie möglich zur Verfügung.
Auch für die Vertreter der Generation 55plus ist das Connected Home ein wichtiges Kommunikationszentrum und steht für Lebensqualität bis ins hohe Alter. Sie bleiben in Kontakt mit der Wissensgesellschaft, mit der Familie und Freunden. Mehr als die Hälfte der 55- bis 65-Jährigen ist inzwischen regelmäßig online. Von ihrer Aktivität zeugen auch neue Netzwerke, Blogs und Sharing-Plattformen speziell für diese Altersgruppe.
Entsprechend selbstbewusst formulieren die „jungen Alten“ ihre Anforderungen: Wichtig ist ihnen ein einfaches unkompliziertes Design (71 Prozent). Die Bedienung sollte möglichst personalisiert sein und flexiblen, individuellen Nutzerprofilen folgen. Idealerweise passt sich sogar die Hardware dem Anwender an. Der Schutz ihrer persönlichen Daten und ihrer Privatsphäre ist 78 Prozent der Befragten aus der Generation 55plus „sehr wichtig“.
Fest steht, dass vernetzte Hausgeräte in Zukunft eine zentrale Rolle in Wohnwelten übernehmen und eng mit der Arbeits- und Freizeitwelt interagieren. Schnittstellen von Geräten und Systemen sowie übergeordnete Standards werden wichtiger denn je. Schließlich ermöglichen sie die Verknüpfung einzelner Arbeiten zu großen Rundum-Services.
Wichtigstes Ziel über alle Generationen hinweg bleibt Zeitersparnis beziehungsweise „Speed“. 72 Prozent der Gesamtbevölkerung wünschen sich dies von modernen Hausgeräten. Um das zu erreichen, muss deren Technik sich exakt an den Bedürfnissen orientieren und auf einfaches, unkompliziertes Design setzen. 69 Prozent der Befragten fordern „Simplexity“: finden also, dass die Komplexität der Funktionen hinter einer optionsreduzierten Benutzeroberfläche zurücktreten muss.
Der Trendreport „Connected Home” wurde 2015 von Siemens Hausgeräte in Auftrag gegeben.
„Unser Ziel war es, ein besseres Verständnis der Bedürfnisse zu gewinnen, die einzelne Lebensphasen mit sich bringen. Wie schon bei unserem letzten Trendreport zum Thema ‚Future Living‘ vor zwei Jahren werden wir daraus wertvolle Einsichten und Handlungsempfehlungen für künftige Entwicklungen ableiten, um auch weiterhin dafür zu sorgen, dass unsere Geräte das Leben leichter machen“, erklärt Siemens Geschäftsführer Roland Hagenbucher.
Die Grundlage für die Studie bildet eine umfassende Trendanalyse, für die Studien und Trend-Reports des Zukunftsinstituts sowie weitere Untersuchungen, Quellen und Daten zum Thema ausgewertet wurden. Parallel wurden im Juni 2015 in einer bundesweiten repräsentativen Umfrage 1049 Personen im Alter ab 16 Jahren befragt. Der komplette Trendreport „Connected Home“ steht Interessenten zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Sind die Ergebnisse der Studie realistisch? Für mich ja und die Produkte, die Siemens auf der IFA 2015 zeigt, sind näher am Kunden als manch andere Produkte auf dem Smart Home Markt. Was meinen Sie?
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