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Ein anderes Bündnis wächst an und möchte zum internationalen Smart-Home Standard werden. Bereits 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können Produkte für den EEBus-Standard vorzeigen. Gezeigt wurden diese Anwendungen im Rahmen des ersten Plugfestes der EEBus Initiative im VDE-Institut in Offenbach.
„Die guten Ergebnisse bei der Vernetzung so vieler Teilnehmer unter realistischen Bedingungen zeigt, dass das zugrundeliegende EEBus-Konzept erneut seine Praxis-Tauglichkeit und Effektivität unter Beweis gestellt hat“, sagt Peter Kellendonk. Vorsitzender der EEBus Initiative. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum internationalen Standard im Bereich Smart Home und Smart Grid.“
Beteiligt an der umfassenden Vernetzungs-Präsentation waren:
Die Prüfingenieure des VDE-Instituts konnten die Interoperabilität der Geräte aller Teilnehmer mit Hilfe des neuen VDE-Testsystems verifizieren. Dieses Vorgehen gibt Kunden und Vernetzungs-Partnern die Sicherheit, dass der Informationsaustausch bei den für den Markteintritt vorgesehenen Produkten auch im Anwendungsalltag funktioniert. Nur
wenn man dies unter für allen gleichen Bedingungen und beim konkreten Zusammenspiel der späteren Seriengeräte geprüft habe, ist eine reibungslose Kommunikation möglich.
Peter Kellendonk freute sich bei der Analyse des Plugfestes vor allem über die erfolgreiche Integration internationaler Unternehmen wie Intel, Worldline oder Murata.
„Die weltweite Einigung bei der Vernetzungstechnik ist unser Grundprinzip und Voraussetzung für eine für eine unbeschränkte Interoperabilität.“
Nur so sei es möglich, Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz allgemein zu steigern Auf dem Gebiet der internationalen Zusammenarbeit gibt es parallel zu dem durchgeführten Plugfest weitere entscheidende Fortschritte. So wurde Mitte März auf der CeBIT eine strategische Kooperation zwischen der EEBus Initiative e.V. (EEBus e.V.) und dem Open Interconnect Consortium (OIC) verabredet. Mitglied bei OIC sind zahlreiche Weltmarktführer wie Acer, Cisco, Dell, GE, Honeywell, Intel, Lenovo, Samsung und Siemens. Beide Initiativen verabredeten, gemeinsam eine weltweite Interoperabilität elektronischer Geräte zu schaffen.
Ende 2014 hatte sich die EEBus Initiative auch mit den beiden anderen führenden europäischen Smart Energy/ Smart Home Initiativen AGORA sowie Energy@home auf ein solches Vorgehen verständigt. Mit einem Schlag potenziert sich dank der weltweiten Kooperationen die Zahl der möglichen Anwendungen. Die elektronischen Geräte sind beliebig kombinierbar. Den Alltag durch benutzerfreundliche und umfangreiche Funktionalitäten einfacher und komfortabler zu gestalten ist ein wesentlicher Vorteil dieser Interoperabilität.
Darüber hinaus ermöglicht eine umfassende Konnektivität den Nutzern, eine aktive Rolle auf dem Energiemarkt einzunehmen, bedingt durch eine Effizienzsteigerung beim Einsatz erneuerbarer Energien, Das bringt sowohl Vorteile für die Umwelt – durch die Senkung der CO2 Emissionen – als auch für den Verbraucher, durch verringerte Energiekosten.
Für mich sind die Internationalisierung und die Interoperabilität die entscheidenden Aspekte. Denn nur wenn die Geräte und Anwendungen auch mit vielen weiteren Geräten und Systemen kommunizieren können, besteht die Chance auf einen Standard im Smart-Home Sektor.
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